Motor & Sport

Abu Dhabi Desert Challenge 2014

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25.03.2014 - Auftakt zur Desert Challenge 2014 in Abu Dhabi.

Bei der 24. Ausgabe der Desert Challenge wollen die beiden Spanier Marc Coma,bei in der Motorradwertung, und Nani Roma, bei der Autowertung, ihre Vorjahressiege verteidigen.
Die Rallye startet in Abu Dhabi auf dem Yas Island Formel 1 Rennkurs.
Nach dem Prolog, geht es für 4 Tage in Richtung Saudi Arabien in die hohen Dünenfelder rund um Liwa.
Über 100 Teilnehmer sind gemeldet.
Der Saudi Al-Rajhi möchte mit dem deutschen Copilot Timo Gottschalk die Führung im FIA World Cup für Cross-Country Rallyes weiter ausbauen.
Auf der Abu Dhabi Desert Challenge sowie bei der anschließenden Quatar Rallye werden Beide einen „Hummer“ Prototypen von Robin Gordon pilotieren.
Das Treburger X-Raid Team wird 6 Minis ins Rennen schicken.
Die einmalige Paarung Stephan Schott und Co Andy Schulz werden versuchen ihren Mini unter die besten 10 zu platzieren.
Der Kölner Amadeus Matzker wird mit seinem Copilot Lee Palmer wieder mit seinem altbewährten Land Rover seine Sanderfahrung ausspielen.
Auch Ferdinand Kreidl sowie Stephan Preuss sind für Desert Challenge gemeldet.
EUROSPORT wird täglich einen Bericht über die Rallye senden.

Erste Etappe beginnt mit Schock: Motorradfahrer verunglückt tödlich
Gleich zu beginn zeigte die Abu Dhabi Dessert Challenge, wie gefährlich Rallye Raids sind. Der Motorradfahrer Cameron Waugh stürzte schwer und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Eine der zum Teil schwer sichtbaren Dünenkanten war wohl die Ursache für den Sturz. Waughs Motorrad fiel auf ihn und verletzte ihn an Kopf und Rumpf. Jakub Przygonski traf kurz danach am Unfallort ein und begann mit der Wiederbelebung. Nur 13 Minuten später traf der Heli ein – aber auch das war nicht schnell genug. Sportlich konnte Vorjahressieger Nani Roma im Monster Energy X-Raid-Mini die Etappe, wie zuvor schon den Prolog, für sich entsccheiden. Mit 11 Minuten und 29 Sekunden Vorsprung verwiesen er und sein Beifahrer Michel Perin die beiden Polen Marek Dabrowski und Jacek Czachor auf Rang zwei. Deren Toyota Hilux durchbrach als einziger die edie Phalanx der Minis. Denn auf Rang drei kamen Erik Van Look und Wouter Rosegaar aus den Niederlanden, Platz vier belegten die beiden Russen Vladimir Vasiliyev und Konstantin Zhiltsov. Sehr enttäuschend war die Etappe für die Favoriten Yazeed Al Rajhi und Timo Gottschalk im Hummer von Robbie Gordon. Sie hatten die letzten beiden Weltcup Rennen gewonnen – diesmal überhitzte die Maschine schon nach 100 Kilometern und die zwei mussten die Etappe aufgeben. Die 96 Stunden Rückstand werden sie nicht mehr aufholen. Stephan Schott und Andreas Schulz zeigten mit Rang neun dafür eine gute Leistung. „Es war heute nicht zu schwer, aber für Anfänger ist das sicherlich eine fordernde Strecke! Es ist auch nicht soo heiß, wir haben die Klimaanlage kaum verwendet”, gaben die beiden zu Protokoll. Ihr Ziel ist ein Platz unter den ersten Zehn!
Auch Amadeus Matzker ist zufrieden mit seinem 13 Rang, den er mit Beifahrer Lee Palmer in seinem Matzker Land Rover erzielte.

Ergebnis 1. Etappe Autos
1. Roma Nani/ M. Perin (E /F) MINI All 4 Racing T1
2. Marek Dabrowski / Jacek Czachor (POL / POL) Toyota Hilux T1
3. Erik Van Loon / W. Rosegaar (NED / NED) MINI All 4 Racing
4. Vladimir Vasilyev / K. Zhilstov (RUS /RUS) MINI All 4 Racing T1 8:00.03
5. Varela Reinaldo / Gugelmin Gustavo (BRA/ BRA) Toyota Hilux T1 8:09.20
6. Adam Malysz / Rafal Marton (POL / POL) Toyota Hilux T1 8:29.59
9. Stephan Schott / A. Schulz (DEU / DEU) MINI All 4 Racing T1 9:04.14
13. Amadeus Matzker / Lee Palmer (DEU/ AUS) Land Rover

35. Yazeed Al Rajhi / Timo Gottschalk (SAU/ DEU)

Motorräder
Bei den Bikes konnte Sam Sunderland mit seiner KTM die Etappe für sich entscheiden. Damit verwies er den Dakar-Sieger Marc Coma, ebenfalls KTM, auf den zweiten Platz und den amtierenden Weltmeister Paulo Concalves, Honda, auf Rang drei. Für die Hondas war es ein guter Tag mit drei Maschinen unter den ersten 10. Jakub Przygonski holte trotz der Hilfeleistung für den verunglückten Waugh noch den 6. Platz.Der Speedbrain-Fahre Oliver Lloyd aus Großbrittanien schaffte es nur auf den 14. Rang.
Die deutschsprachign Teilnehmer schlugen sich gut. Kristian Karcher kam mit seiner Yamaha auf Rang 15. „Es war eigentlich eine tolle Etappe mit schönen Dünen. Aber der Unfall von Waugh war schlimm. Viele Fahrer blieben geschockt stehen”, sagte er. Stephan Preuss hetzte seine KTM nich tzu brutal durch die Dünen und kam auf 37. Ferdinand Kreidl aus Österreich steuerte seine KTM ebenfalls sicher durch den Sand auf Platz 26.

Ergebnis 1. Etappe Bikes:
1. Sam Sunderland (GBR) KTM 450 Rally Replica
2. Marc Coma (SPA) KTM 450 Rally Replica
3. Paulo Goncalves (POR) Honda 450 CRF Rally
4. Joan Barreda Bort (SPA) Honda 450 CRF Rally
5. Jordi Vladoms (SPA) KTM 450 Rally Replica
6. Jakub Przygonski (POL) KTM 450 Rally Replica
7. Mohammed Al Balooshi (UAE) KTM 450 Rally Replica
8. Miran Stanovnik (SLO) KTM 450 Rally Replica
9. David McBride (GBR) KTM
10. Mohammad Albalooshi (ARE) KTM 45
15. Kristian Karcher (DEU) Yamaha
26. Ferdinand Kreidl (AUT) KTM
37. Stephan Preuss (DEU) KTM

Zweite Etappe: Mit Vasilyev/Zhiltsov übernimmt ein anderer Mini die Führung
Hummer kocht

Auch die zweite Etappe erlebte eine Reihe von schweren Unfällen. Jakub Przygonski, der am Vortag noch Erste Hilfe leistete, brach sich bei einem Sturz den Arm und verletzte sich am Rücken. Nani Roma musste wegen Magenproblemen auf der Strecke eine Stunde pausieren. Er wurde vor Ort behandelt. Er und Beifahrer Perin erreichten das Ziel als Letzte. „Dieses Jahr ist das nicht unsere Rallye. Der Sand ist wegen des Regens einfach zu hart”, meinte Roma. Dennoch ging die Etappe an einen Mini aus Trebur: Vladimir Vasilyev und Konstantin Zhhilstsov errangen den Tagessieg und übernahmen die Führung in der Gesamtwertung. Auf den zweiten Platz fuhren die Polen Dabrowski und Czachor in ihrem Toyota. Den dritten Rang der Etappe teilten sich der ehemalige Skispinger Adam Malysz im Toyota und Yahiya Al Helei aus dem Emiraten auf Nissan. So sieht es auch in der Gesamtwertung aus, nur dass sich Malysz sich dort den dritten Platz mit seinen polnischen Landsleuten Miroslav Zapletal und Maclej Marton teilt.
Stephan Schott und Andreas Schulz zeigten eine konstante Leistung und kamen auf Position sechs ins Ziel. In der Gesamtwertung liegen sie derzeit auf dem sechsten Platz. Zur Leistung seines Teams meinte X-Raid-Teamchef Sven Quandt: „Vladimir hat bisher eine sehr gute Leistung gezeigt und verdient die Führung übernommen. Leider ging es Nani heute nicht gut und für ihn war es ein extrem harter Tag. Wir hoffen, dass er auf den letzten Etappen wieder voll angreifen kann. „Schotti“ zeigt mal wieder, dass Abu Dhabi das passende „Pflaster“ für ihn ist.“
Amadeus Matzker hatte wie Nani Roma Magenprobleme, „Wegen der vielen Dünenüberfahrten”, wie er glaubte, und kam auf Rang 27 an. In der Gesamtwertung liegt er nun auf Platz 22.
Für Al Raihji und Timo Gottschalk war der Tag nicht besser als der erste. Wieder überhitzte der Motor. „Am liebsten würde ich diesen Hummer anstecken” fluchte Gottschalk.


Gesamtstand nach der zweiten Etappe Autos
1. Vladimir Vasilyev / K. Zhilstov (RUS /RUS) MINI All 4 Racing T1 7:32.12
2. Marek Dabrowski / Jacek Czachor (POL / POL) Toyota Hilux T1 7:32.56
3. Adam Malysz / Rafal Marton (POL / POL) Toyota Hilux T1 7:53.34
4. Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 T1 8:00.03
5. Yahya Alhelei / Khalid Alkendi (ARE / ARE) Nissan Pick UP T1 8:09.20
6. Stephan Schott / A. Schulz (DEU / DEU) MINI All 4 Racing T1 8:29.59
7. Anton Grigorov / Konstatin Meshcheryakov (RUS / RUS) T1 8:59.00
8. Denis Berezovskiy / Ignat Falkov (KAZ / KAZ) T2 9:02.09
9. Erik Van Loon / W. Rosegaar (NED / NED) MINI All 4 Racing T1 9:04.14
10. Bauyrzhan Issabayev / Vladimir Demyanenko (KAZ/ RUS) T1 9:11.28
13. Amadeus Matzker / Lee Palmer (DEU/ AUS) Land Rover
38. Yazeed Al Rajhi / Timo Gottschalk (SAU/ DEU)

Motorräder
Ein knapper Sieg auf der zweiten Etappe genügte Marc Coma um seinem KTM-Kollegen Sam Sunderland die Gesamtführung bei der Abu Dhabi Dessert Challenge zu nehmen. „Ich musste heute die Piste eröffnen und übersah einen Sprung. Dabei habe ich mein Handgelenk etwas verstaucht. Alles in Allem war es aber wieder ein guter Tag.”
Das gilt auch für die deutschsprachigen Teilnehmer. Alle verbesserten sich: Kristian Karcher um zwei Plätze, Ferdinand Kreidl um drei und Stephal Preuss sogar um vier Ränge!

Gesamtstand nach der zweiten Etappe Autos Bikes:
1. Marc Coma (SPA) KTM 450 Rally Replica 7:08.29
2. Sam Sunderland (GBR) KTM 450 Rally Replica 7:09.54
3. Paulo Goncalves (POR) Honda 450 CRF Rally 7:12.45
4. Joan Barreda Bort (SPA) Honda 450 CRF Rally 7:20.37
5. Jordi Vladoms (SPA) KTM 450 Rally Replica 7:33.38
6. Miran Stanovnik (SLO) KTM 450 Rally Replica 8:11.15
7. Mohammed Al Balooshi (UAE) KTM 450 Rally Replica 8:19.04
8. Aleksei Nikishkin (RUS) 8:33.15
9. Santosh CS (IND) 8:34.11
10. Jakub Piatek (POL) KTM 450 Rally Replica 8:40.17
13. Kristian Karcher (DEU) Yamaha
23. Ferdinand Kreidl (AUT) KTM
33. Stephan Preuss (DEU) KTM

Dritte Etappe: Mini weiter Vorne, Deutscher unter den Top 10 Bikes
Die dritte Etappe fürhte 256 Kilometer durch die Wüste. Anfang und Ende der Etappe war geprägt von sehr hohen Dünen, den Monsterdünen. Nicht allen Fahrern fiel die Abfahrt hier leicht. Leider lief die Etappe ohne Timo Gottschalk und Yazeed Raihji. Ihr Hummer war einfach nicht mehr flott zu kriegen. Erneut gewannen Vladimir Vasilyev und Konstantin Zhilstov das Tagesrennen im X-Raid Mini. Gute 9 Minuten konnten sie in der Gesamtwertung zwischen sich und die Polen Dabrowski/Czachor im Toyota Hilux legen. Weiter 16 Minuten dahinter lauert der nächste Toyota mit polnischen Piloten auf Fehler: Adam Malysz hat sich offenbar tatsächlich zu einem ernstzunehmenden Fahrer entwickelt. In der Tageswertung kamen Malysz/Marton sogar auf Rang 2 noch vor ihren Teamkollegen ins Ziel. Direkt dahinter kamen bereits Stephan Schott und Andreas Schulz ins Ziel, Erik van Loon und Wouter Rosegaar erreichten den siebten Rang.
Amadeus Matzker kam zwar auf den 13. Platz, verlor dennoch zwei Ränge und liegt wieder auf Platz 15 der Gesamtwertung.

Gesamtstand nach der 3. Etappe Autos
1. Vladimir Vasilyev / K. Zhilstov (RUS /RUS) MINI All 4 Racing T1 10:58.10
2. Marek Dabrowski / Jacek Czachor (POL / POL) Toyota Hilux T1 11:07.58
3. Adam Malysz / Rafal Marton (POL / POL) Toyota Hilux T1 11:24.44
4. Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 T1 11:43.04
5. Yahya Alhelei / Khalid Alkendi (ARE / ARE) Nissan Pick UP T1 11:49.26
6. Stephan Schott / A. Schulz (DEU / DEU) MINI All 4 Racing T1 12:07.11
7. Erik Van Loon / W. Rosegaar (NED / NED) MINI All 4 Racing T1 12:49.35
8. Anton Grigorov / Konstatin Meshcheryakov (RUS / RUS) T1 12:53.20
9. Bauyrzhan Issabayev / Vladimir Demyanenko (KAZ/ RUS) T1 13:04.21
10. Kanat Shagirov / Alexandr Moroz (KAZ / KAZ) Toyota Hilux T1.1 13:40.46
15. Amadeus Matzker / Lee Palmer (DEU/ AUS) Land Rover

Motorräder
Die Etappe gewann Joan Barreda Bort, der zu Beginn der Desert Challenge häufig über seine Honda geklagt hatte. „Heute lief alles gut, auch mit dem Motorrad. Ich bin sehr glücklich”, gab der Spanier zu Protokoll. Auch der zweite Platz des Teamkollegen Paulo Goncalves brachte Fröhlichkeit ins Honda-Lager. Aber KTM ist nicht am Boden zerstört. Sam Sunderland wurde dritter der Etappe und Marc Coma vierter. Damit übernahm Sunderland wieder die Gesamtführung vor Coma, Goncalvs und Bort. Die vier Top-Fahrer liegen nur sieben Minuten auseinander. Spannung ist garantiert.
Eine besondere Leistung zeigte Kristian Karcher, der sich unerschrocken die hohen Dünen hinabstürzte und den Tag als neunter beendete. Damit liegt er unter den Top-10 des Rennens!
Auch Ferdinand Kreidl verbesserte sich, allerdings nur um einen Rang auf Platz 22. Stephan Preuss ist weiter 33er.

Gesamtstand nach der 3. Etappe Bikes:
1.  Sam Sunderland (GBR) KTM 450 Rally Replica 10:33.00
2.  Marc Coma (SPA) KTM 450 Rally Replica 10:33.30
3.  Paulo Goncalves (POR) Honda 450 CRF Rally 10:33.52
4.  Joan Barreda Bort (SPA) Honda 450 CRF Rally 10:40.39
5.  Jordi Viladoms (SPA) KTM 450 Rally Replica 11:04.19
6.  Miran Stanovnik (SLO) KTM 450 Rally Replica 11:53.41
7.  Mohammed Al Balooshi (UAE) KTM 450 Rally Replica  11:59.39
8.  Aleksei Nikishkin (RUS) 12:21.50
9.  Helder Rodrigues (POR) Honda CRF 450 12:29.02
10. Kristian Karcher (DEU) Yamaha 450 WR F 12:31.30
22. Ferdinand Kreidl (AUT) KTM
33. Stephan Preuss (DEU) KTM

Vierte Etappe: Es läuft für die Minis und die Hondas
Der vierte Tag der Dessert Challenge sah dramatische Veränderungen durch Unfälle sowohl bei Motorrädern als auch bei den Autos. Die Strecke führte erneut über riesige, hunderte Meter hohe Dünen. Und mittlerweile ist der Sand auch wieder weich geworden, fordert den Fahrern dadurch mehr Konzentration ab – vielleicht spielte das eine Rolle... Die beiden Polen Dabrowski und Czachor, in der Gesamtwertung auf Rang zwei liegend, überdrehten im Kampf mit ihren Landsmännern und Teamkameraden Adam Malysz und Rafael Marton und überschlugen sich in ihrem Toyota Overdrive. Ihnen geschah zwar nichts, aber der Wagen blieb auf dem Dach liegen und da der nächste Fahrer erst 20 Minuten später vorbeikam, verloren die beiden viel Zeit. Die Etappe gewann der Mini von Aidyn Rakhimbayev und Anton Nikolaev vom Team Astana. Dei der beiden Russen Vasilyev /Zhilstov vom X-Raid-Team wurden zweite und machten damit einen großen Schritt auf dem Weg zum Gesamtsieg. Den dritten Platz der Etappe holten Erik van Look und Wouter Rosegaar aus den Niederlande, die damit das Mini-Podium komplett machten. Bester Toyota war der von Adam Malysz und Rafael Marton auf Platz vier. Die beiden waren damit sehr zufrieden, denn sie konnten ihren zweiten Rang in der Gesamtwertung vor Zapletal/Marton damit absichern. In der Gesamtwertung konnten sich besonders Stephan Schott und Andreas Schulz auf den fünften Rang verbessern. Die beiden erweisen sich als gutes Team. Fahrer Schott ist voll des Lobes für seinen Navigator: „Er ist fantastisch und feuert mich immer wieder zu Höchstleistung an!“
Amadeus Matzker ließ die Etappe aufgrund der extremen Hitze langsam angehen. Dennoch konnte der sich mit seinem Land Rover auf Rang 14 verbessern.

Gesamtstand nach der 4. Etappe Autos
Vladimir Vasilyev / K. Zhilstov (RUS /RUS) MINI All 4 Racing T1 14:35.38
Adam Malysz  / Rafael Marton (POL / POL) Toyota Hilux T1 15:11.14
Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 15:41.14
Yahya Alhelei / Khalid Alkendi (ARE / ARE) Nissan Pick UP 15:45.07
Stephan Schott / A. Schulz (DEU / DEU) MINI All 4 Racing 15:59.40
Eric Van Loon / W. Rosegaar (NED / NED) MINI All 4 Racing 16:27.37
Bauyrzhan Issabayev / Vladimir Demyanenko (KAZ/ RUS)16:53.37
Reinaldo Varela / Gustavo Gugelmin (BRA / BRA) Toyota Hilux T1.117:58.50
Denis Berezovskiy / Ignat Falkov (KAZ / KAZ) Nissan Patrol T2.118:23.54
Aidyn Rakhimbayev / A.Nikolaev (KAZ / RUS) MINI All 4 Racing T1.2
14.  Amadeus Matzker / Lee Palmer (DEU/ AUS) Land Rover

Motorräder
Bei den Bikes gab es erstmals bei der Abu Dhabi Dessert Challenge einen Massenstart in zwei Gruppen. Hier wurde sogar der Gesamtführende Sam Sunderland Opfer des harten Renntages. In Führung liegend musste er das Rennen mit einer gerissenen Schwinge aufgeben. „Das ist bedauerlich für mich aber so ist der Rennsport. Deshalb sind Siege ja auch so etwas besonderes“, meinte er.
Die verbleibenden Kandidaten für den Gesamtsieg lieferten sich ein taktisches Rennen. Den Tagessieg holte sich dabei Joan Barreda Bort auf seiner Honda. Marc Coma hielt sich mit seiner KTM wohl absichtlich etwas zurück, um auf der letzten Etappe nicht die Strecke eröffnen zu müssen. Er wurde zweiter, den dritten Platz holte Paulo Goncalves, der Teamkollege von Barreda Bort bei Honda. Die drei trennten auf der Etappe nur zweieinhalb Minuten. Auch in der Gesamtwertung, die weiterhin Marc Coma vor Goncalves und Barreda Bort anführt, liegen die drei nur 6 Minuten auseinander. Die letzte Etappe verspricht hier einiges an Spannung.
Kristian Karcher, der beste Deutsche im Rennen, rutschte leider aus den Top-Ten heraus. Sein 13 Rang in der Tageswertung bedeuten, dass er am letzten Tag 8 Minuten auf den Zehntplatzierten aufholen muss. Der deutsche Stephan Preuss hatte einen guten Tag und konnte dank seiner guten körperlichen Verfassung bei der großen Hitze eine gute Leistung zeigen. Allerdings verlor er einige Minuten, da er einem gestürzten Fahrer Hilfe leistete. Er verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Rang 26. Ferdinand Kreidl, sein Teamkollege aus Österreich, liegt inzwischen sogar auf Rang 18. Kreidl war begeistert von den Dünen, gerade auf dem ersten Teil der Etappe. Gegen Mittag übersah er allerdings einen Dünenkamm und stürzte. Glücklicherweise blieb sein Missgeschick ohne Folgen.

Gesamtstand nach der 4. Etappe Bikes:
Marc Coma (SPA) KTM 450 Rally Replika14:12.10
Paulo Goncalves (POR) Honda 450 CRF Rally14:13.41
Joan Barreda Bort (SPA) Honda 450 CRF Rally
Jordi Viladoms (SPA) KTM 450 Rally Replica14:45.01
Miran Stanovnik (SLO) KTM 450 Rally Replica15:40.34
Mohammed Al Balooshi (UAE) KTM 450 Rally Replica15:43.11
Helder Rodrigues  (POR) Honda CRF 45016:10.53
Rafal Sonik (POL) Honda 700 TRX16:44.52
Oliver Lloyd (GBR) Speedbrain 450 Rally16:50.27
Santosh CS (IND) KTM 450 Rally Replica16:57.47
Kristian Karcher (DEU) Yamaha 450 WR F 
18. Ferdinand Kreidl (AUT) KTM
26. Stephan Preuss (DEU) KTM

Fünfte Etappe: Schott/Schulz Fünfte, Goncalves 20 Sekunden vor Coma
Die Abu Dhabi Desert Challenge 2014 ist vorbei, es siegte ein Mini. Darin saßen die Russen Vladimir Vasilyev und Konstantin Zhilstov. Auf dem Podium sind drei verschiedene Fahrzeuge! Der nächste Mini folgt erst auf Rang fünf, darin so überraschend wie erfreulich die beiden Deutschen Stephan Schott und Andreas Schulz. Es ist für Schott das beste Ergebniss seiner Rennlaufbahn. Entsprechend glücklich war er im Ziel als er seinem Beifahrer dankte: Natürlich hat mir mein Copilot sehr dazu beigetragen. Denn wenn ich bei langen Passagen etwas vom Gas gehen wollte, hörte ich nur "passt schon" und ließ das Gaspedal stehen.Andy ist halt ein Vollprofi mit äußerst großem Erfahrungsschatz.“
Den zweiten Podiumsplatz nimmt der Pole Adam Malysz mit seinem Toyota Hilux ein. Es ist das erste Podium für den ehemaligen Skispringer: „Ich bin sehr glücklich. Es war eine großartige Rallye und ich habe wieder viel gelernt über das Fahren im Sand und in den Dünen“. Dritter wurde das polnisch-tschechische Team Zapletal/Marton mit einem Gordon-Hummer. Und auf dem vierten Platz landete mit Nissan Patrol ein weiterer Hersteller einen Erfolg. Die die Einheimischen Al Helei/Alkendi konnten in die Phalanx der Weltklassefahrer einbrechen. Nur acht Sekunden fehlten den Beiden für den dritten Platz!
Amadeus Matzker verteidigte seinen Vierzehnten Platz und war damit zu Recht sehr zufrieden.
Zwar zeigte das Endergebnis der Rallye eine Vielfalt bei den Herstellern, die fünfte Etappe aber war eine Sache für die Minis. Die ersten drei Platze gingen an Vasilyev, Rakhimbaev und Van Loon, den sechsten Platz holten sich Schott/Schulz.
 
Endergebnis Abu Dhabi Desert Challenge 2014 Autos
Vladimir Vasilyev / K. Zhilstov (RUS /RUS) MINI All 4 Racing T1 17:10.19
Adam Malysz  / Rafal Marton (POL / POL) Toyota Hilux T1 17:58.14
Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 T1 18:29.58
Yahya Alhelei / Khalid Alkendi (ARE / ARE) Nissan Pick UP T1 18:30.06
Stephan Schott / A. Schulz (DEU / DEU) MINI All 4 Racing T1 18:43.56
Eric Van Loon / W. Rosegaar (NED / NED) MINI All 4 Racing T1 19:07.51
Marek Dabrowski / Jacek Czachor (POL / POL) Toyota Hilux T1.1 19:13.48
Bauyrzhan Issabayev / Vladimir Demyanenko (KAZ/ RUS)19:39.08
Reinaldo Varela / Gustavo Gugelmin (BRA / BRA) Toyota Hilux T1.1 20:44.14
Aidyn Rakhimbayev / A.Nikolaev (KAZ / RUS) MINI All 4 Racing T1.2
14.  Amadeus Matzker / Lee Palmer (DEU/ AUS) Land Rover

Motorräder
Paulo Goncalves gewann die Desert Challenge auf seiner Honda mit 20 Sekunden Vorsprung vor Marc Coma – ein Herzschlagfinale. Dazu musste der Portugiese auch die letzte Etappe gewinnen und Coma beinahe zwei Minuten abnehmen. Dritter wurde Joan Barreda Bort, der Teamkollege von Concalves. Das entspricht auch dem Podium der gesamten Rallye.
Goncalves dachte im Augenblick des Sieges an sein Team: „Ich freue mich über den Sieg und über das gesamte Team, das eine wirklich besonders gute Arbeit abgeliefert hat. An den fünf Renntagen hatten wir nie Probleme. Das macht mich optimistisch für die Zukunft!“ Marc Coma konnte seinen achten Sieg bei der Abu Dhabi Desert Challenge noch nicht feiern. Aber er wird wiederkommen: „Ich liebe dieses Rennen, es ist sehr schön. Ich wollte Paulo noch kriegen, aber er war zu gut. Es war ein wirklich großes Rennen!“ Kristian Karcher behielt seinen 11 Rang, Stephan Preuss beendete die Rallye auf Rang 24. Der Österreicher Ferdinand Kreidl verlor mitten in der Etappe den 4. und 5. Gang, konnte aber die Rallye beenden. Und das auf einem respektablen 17. Platz.

Endergebnis Abu Dhabi Desert Challenge 2014 Bikes
Paulo Goncalves (POR) Honda 450 CRF Rally16:57.47
Marc Coma (SPA) KTM 450 Rally Replica 16:58.07
Joan Barreda Bort (SPA) Honda 450 CRF Rally
Jordi Viladoms (SPA) KTM 450 Rally Replica 17:38.36
Miran Stanovnik (SLO) KTM 450 Rally Replica 18:37.11
Mohammed Al Balooshi (UAE) KTM 450 Rally Replica 18:57.53
Helder Rodrigues  (POR) Honda CRF 450 19:00.16
Oliver Lloyd (GBR) Speedbrain 450 Rally 20:00.16
Jakub Piatek (POL) KTM 450 Rally Replica 20:00.48
Santosh CS (IND) KTM 450 Rally Replica 20:09.42
11.Kristian Karcher (DEU) Yamaha 450 WR F 
17. Ferdinand Kreidl (AUT) KTM
24. Stephan Preuss (DEU) KTM

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