Motor & Sport

Dakar (2) 8. - 13. Etappe

19.01.2014 - Die 8. Etappe führt von Bolivien nach Chile.

8.Etappe: Uyuni - Calama
Attiyah und Despres melden sich zurück


Die 8. Etappe der Dakar 2014 führte das Fahrerfeld im zweiten Teil der zweiten Marathonetappe durch die atemberaubende Landschaft des Altiplano von Bolivien und über die Grenze nach Chile. Die gesamte Distanz musste auf Höhen über 3500 Meter zurückgelegt werden - eine Herausforderung für Mensch und Maschine. Vor dem Vulkankegel des Tulupa ging es rund um den Salzsee von Uyuin, den größten Salzsee der Welt. Große fahrerische Schwierigkeiten gab es auf dieser schnellen Etappe nicht. Allerdings musste trotzdem mit kühlem Kopf gefahren werden, vor allem weil Reifen und Bike bis zum Ziel über 1400 Marathonkilometer zu verdauen hatten.
Autos
Auf der achten Etappe von Salta nach Calama sicherten sich Nasser Al-Attiyah (QAT) und Lucas Cruz (ESP) im weißen Mini ihren ersten Tagessieg bei dieser Dakar. Knapp eine Minute dahinter folgen die beiden Franzosen Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret im schwarzen Mini. Dritte wurden Carlos Sainz und Timo Gottschalk im Buggy. Nach seinem gestrigen Pech erreichte der Argentinier Orlando Terranova zusammen mit seinem portugiesischen Co-Piloten Paulo Fiúza im orangen Mini den vierten Rang vor dem Duo Krzysztof Holowczyc (POL) / Konstantin Zhiltsov (RUS) im roten Mini. Nani Roma (ESP) und Michel Périn (FRA) beendeten die achte Etappe auf Position sechs.

Al-Attiyah war als Zweiter auf die Prüfung gestartet und konnte schnell auf Carlos Sainz im Buggy aufholen. „Wir hatten uns dazu entschieden, von Anfang an zu attackieren. Wir haben einen guten Job gemacht“, so der Katari, der sich allerdings immer noch über die einstündige Zeitstrafe aus der fünften Etappe ärgert. „Ich bin deswegen noch sehr enttäuscht und muss immer wieder an diese eine Stunde denken. Aber ich versuche es jetzt zu vergessen. Morgen gibt es mehr Dünen und das ist hoffentlich gut für uns.“
Peterhansel konnte mit dem heutigen zweiten Rang den Abstand auf seinen Teamkollegen Roma in der Gesamtwertung auf knapp 24 Minuten verkürzen. „Die Prüfung war kurz aber dynamisch! Ich sah den Staub von Nasser und Carlos konnte aber nicht ganz folgen“, berichtet der elffache Dakar-Sieger. 
In der Gesamtwertung kann Terranova immer weiter auf Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz im Toyota aufholen. Nach der heutigen achten Etappe liegt er nur noch rund vier Minuten hinter den beiden. „Wir haben auf der Prüfung schnell auf De Villiers aufgeholt, konnten aber wegen dem ganzen Staub nicht überholen“, erzählt der Argentinier. „Wir sind aber auch kein Risiko eingegangen, da wir einen Fehler unsererseits oder einen Platten vermeiden wollten.“
Auf dem ersten Teil der heutigen Prüfung lief für Roma noch alles nach Plan. Doch dann erlitt der Katalane zwei Reifenschäden und verlor einige Minuten. „Das war keine tolle Prüfung und auch kein guter Tag“, ärgert er sich. „Ich kann mir die zwei schleichenden Platten nicht erklären. Aber der Tag ist vorbei und wir müssen nach vorne schauen.“ Noch muss Roma seine Führung über fünf Tage verteidigen. Stephan Schott und Holm Schmidt haben ihren Mini nun auch unter die ersten 20 gebracht – sie liegen auf Rang 19.
Gesamtergebnis nach der 8.Etappe - Autos

1. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI ALL4 Racing – 29h 46m 08s

2. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI ALL4 Racing – 30h 09m 54s

3. G. de Villiers (ZAF) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota – 30h 34m 33s

4. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI ALL4 Racing – 30h 38m 03s
5. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI ALL4 Racing – 30h 55m 13s

Motorräder
Cyril Despres gewann seine erste Etappe bei dieser Dakar. Allerdings konnte er seine Siegchancen damit nicht eklatant erhöhen, da Joan Barreda zweiter und Marc Coma dritter wurden. Despres stieg lediglich vom 10. auf den 9. Platz der Gesamtwertung. Hinter dem Führungstrio kamen Helder Rodrigues und Oliver Pain ins Ziel. Während es also gut lief für die Hondas, Yamahas und KTMs, war es kein guter Tag für die Shercos. Alain Duclos verlor durch technische Probleme 35 Minuten und verlor dadurch noch meh rZeit auf Jordi Villadoms und kommt schon in die Gefahr, vom Privatfahrer Jeremias Israel Esquerre, betreut durch das bayerische Speedbrain-Team, eingeholt zu werden.
Gesamtwertung nach der 8. Etappe – Motorräder:


1. Marc Coma (ESP, KTM) 32:06:19 hrs
2. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:38:08

3. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +01:27:22

4. Alain Duclos (FRA, Sherco) +01:49:09

5. Jeremias Israel Esquerre (CHL, Speedbrain) +01:52:05

Bei den LKWs arbeiten die Kamaz jetzt gemeinsam für Andrey Karginov und üben Druck auf Gerard de Rooy aus. Andrey Karginov gewann die Etappe, liegt aber noch immer über ein ehalbe Stunde hinter dem Iveco des Niederländers. Dahinter liegen zwei weitere Kamaz, bevor auf Rang 5 Ales Loprais im Tatra folgt. Detlev Ruf im Truck von Hans Stacey fiel auf Rang sechs, Artur Klein im MAN von Marcel Van Vliet bleibt weiter auf Rang zehn. Der MAN von Bauerle, Baumann, Beier liegt nun exakt auf Rang 30. Udo Kühn und Phillip Rettig haben auf Platz 45 verbessert.
Gesamtwertung nach der 8. Etappe – Trucks
1 Gerard de Rooy (Iveco)
2 Andrey Karginov (Kamaz) + 32:32
3 Eduard Nikolaev (Kamaz) +1:12:01
4 Dmitry Sotnikov (Kamaz)
5 Ales Loprais (Tatra)

9. Etappe: Calama - Iquique
Die 9. Etappe der Dakar 2014 führte das Fahrerfeld nicht nur zum nördlichsten Punkt der Rallye, sondern auch vom Hochplateau hinunter durch die Atacama-Wüste bis zum Pazifischen Ozean. Sand und Dünen begleiteten die Fahrer und vor allem im letzten Drittel Navigationsaufgaben für Wüstenfüchse. Dazwischen immer wieder schnelle Passagen mit gefährlichen Querrillen und Bachbetten. Die Etappe hatte alles, was eine echte Rallye ausmacht. Und dann wartete noch die spektakuläre Dünenabfahrt von Iquique…
Autos
Auf der neunten Etappe von Calama nach Iquique machten Stephane Peterhansel (FRA) im schwarzen Mini und Nasser Al-Attiyah im weißen Mini den Sieg unter sich aus. Nach 302 Kilometern gegen die Uhr hatten Peterhansel und Jean-Paul Cottret (FRA) die Nase vorne und waren 2.27 Minuten schneller als Al-Attiyah und Lucas Cruz (ESP). Das spanisch-französische Duo Nani Roma und Michel Périn erreichten im gelben Mini Position drei und halten die Gesamtführung. Orlando Terranova (ARG) und Paulo Fiúza (POR) kamen im orangen Mini als Vierte ins Ziel. Al-Attiyah und Terranova zogen damit in der Gesamtwertung an Giniel de Villiers und Dirz von Zitzewitz im Toyota vorbei bzw. gleich auf. Damit liegen vier Mini an der Spitze der Gesamtwertung. Der nächste folgt auf Rang sieben mit Krzysztof Holowczyc (POL) / Konstain Zhiltsov (RUS). Stephan Schott und Holm Schmidt liegen mit ihrem Mini auf Platz 20 der Gesamtwertung.
Verlierer der Etappe waren Carlos Sainz und Timo Gottschalk. Sie hatten massive Probleme mit dem Auto. Sie fielen auf den achten Rang der Gesamtwertung zurück. Von Beginn an war es ein Kampf zwischen Peterhansel und Al-Attiyah um den Tagessieg auf dem Weg nach Iquique. Der Franzose hatte schnell auf den Katari aufgeholt und folgte ihm für den Rest der Etappe. „Zu Beginn hatten wir einen harten Aufschlag, aber der Mini ist ein extrem stabiles Auto – wirklich unglaublich“, erzählt der Franzose. Für den Gesamtführenden Roma galt es heute, die Prüfung ohne Risiken und Fehler zu durchfahren. Da Roma gegen Ende der Etappe kurz steckengeblieben war, kam er mit einem Rückstand von 11.36 Minuten auf Peterhansel ins Ziel. Er führt weiterhin die Gesamtwertung, nun mit einem Vorsprung von 12.10 Minuten, an.
Orlando Terranova lag fast die gesamte Etappe auf Rang drei, verlor aber ausgerechnet 20 Kilometer vor dem Ziel wertvolle Zeit. „In den Dünen rutschte uns ein Reifen von der Felge“, berichtet der Argentinier. Es war nicht so einfach den zu wechseln. Es ist aber gut, dass wir jetzt wieder auf dem dritten Gesamtrang liegen. Das Rennen läuft noch und gerade bei dieser Dakar kann noch alles passieren.“
Gesamtwertung nach neun Etappen – Autos


1. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI ALL4 Racing – 34h 15m 37s

2. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI ALL4 Racing – 34h 27m 47s
3. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI ALL4 Racing – 35h 10m 10s

4. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI ALL4 Racing – 35h 15m 23s 

5. G. de Villiers (ZAF) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota – 35h 15m 23s 

Bikes
Die Etappe erlaubte Marc Coma, seinen Vorsprung weiter auszubauen. Als Dritter gestartet, holte er bald zu Barreda und Despres auf und lies sich nicht mehr abschütteln. Eine Demonstration von Rennkontrolle allererster Güte! So gewann Coma die Etappe und liegt in der Gesamtwertung weiter komfortabel in Führung. Für die Podiumsplätzen war vor allem das Schicksal von Alain Duclos bemerkenswert, dessen Sherco Ventil-Probleme hatte und ins Biwak geschleppt werden musste. Dadurch kletterte Comas Teamkollege bei KTM, Jordi Viladoms auf den dritten Rang.
Außergewöhnlich ist auch die Leistung des Privatfahrers Jeremias Esquerre, der für das bayerische Team Speedbrain fährt. Er liegt dank konstanter Fahrweise und wenigen technischen Problemen nun auf Rang vier, vor Fahrern wie Olivier Pain und Helder Rodriguez.
Gesamtwertung nach der 9. Etappe – Motorräder:
1. Marc Coma (ESP, KTM) 36:55:24 hrs 

2. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:40:19

3. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +01:38:45

4. Jeremias Israel Esquerre (CHL, Speedbrain) +02:07:06 

5. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +02:16:10

Trucks Bei den Lastwagen gewann erneut Andrey Karginov auf Kamaz. Gerard de Rooy verlor beinahe 20 Minuten, konzentrierte sich aber trotzdem mehr auf die Sicherheit als auf die Geschwindigkeit. In der Gesamtwertung gab es keine nennenswerten Veränderungen. Allerdings sind die deutschen Fahrer Bauerle, Baumann und Beier ebenso wie Kühn, Rettig und Velosa aufgrund von Ausfällen weiter nach oben gerutscht - ihre MANs belegen nun die Ränge 35 und 40.
Gesamtwertung nach der 9. Etappe – LKW:
1 Gerard de Rooy (Iveco)
2 Andrey Karginov (Kamaz) + 32:32  
3 Eduard Nikolaev (Kamaz) +1:12:01  
4 Dmitry Sotnikov (Kamaz)
5 Ales Loprais (Tatra)

10. Etappe: Iquique - Antofagasta
Autos
Auch die zehnte Etappe war von Sand geprägt. Das schlechteste Ende hatte sie für Carlos Sainz und Timo Gottschalk. Sie mussten das Rennen beenden – die Schäden am Chassis aus der vorherigen Etappe waren wohl zu gravierend. Nasser Al-Attiyah und Stéphane Peterhansel machten den Sieg unter sich aus – dieses Mal mit dem besseren Ende für Al-Attiyah, der sich zusammen mit seinem spanischen Co-Piloten Lucas Cruz im weißen Mini den zweiten Tagessieg bei dieser Dakar sicherte. Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret (FRA) wurden mit einem Abstand von 3.50 Minuten Zweite. Das spanisch-französische Duo Nani Roma / Michel Périn fuhr die drittschnellste Zeit und hält mit 2.15 Minuten die Führung in der Gesamtwertung.
Al-Attiyah konnte mit seinem heutigen Erfolg den dritten Rang in der Gesamtwertung übernehmen. Er ist zuversichtlich: „Ich freue mich, dass wir jetzt Dritter sind – das ist cool. Aber morgen werde ich es weiter versuchen, schließlich ist noch alles offen.“
Nach seinem gestrigen Sieg musste Peterhansel heute als Erster auf die Prüfung gehen. In der Gesamtwertung liegt er nur noch 2.15 Minuten hinter seinem Teamkollegen Roma. „Seit Salta läuft es für uns sehr gut und holten jeden Tag immer ein paar Minuten auf.“
Für Roma hingegen lief heute nicht alles reibungslos. „Auf dem ersten Teil der Prüfung hatte ich gegen Ende einen Platten und habe mich damit noch ins Ziel gerettet. Später habe ich mich in den Dünen festgefahren“, so der Katalane. „In den letzten Tagen kommen wir leider nicht fehlerfrei durch die Prüfungen. Vergangene Woche hatten andere die Probleme, jetzt bin ich dran. In den letzten Tagen muss ich versuchen, vorne zu bleiben.“


Gesamtwertung nach der 10. Etappe - Autos:

1. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI ALL4 Racing – 38h 52m 57s

2. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI ALL4 Racing – 38h 55m 12s

3. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI ALL4 Racing – 39h 38m 58s

4. G. de Villiers (ZAF) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota – 40h 07m 13s
5. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI ALL4 Racing – 40h 07m 33s

6. K. Holowczyc (POL) / K. Zhiltsov (RUS) MINI ALL4 Racing – 42h 10m 28s
…

18. S. Schott (GER) / H. Schmidt (GER) MINI ALL4 Racing – 43h 13m 14s
Bikes
Joan Barreda konnte die Etappe für sich eintscheiden. Er kam vor Helder Rodrigues und Cyril Despres ins Ziel. Marc Coma ging den Tag entspannt an, verlor 11 Minuten auf Barreda, hat aber weiter 44 Minuten Vorsprung.
Das Speedbrain Team erlitt leider einen weitern Ausfall - ausgerechnet Jeremias Israel Esquerre, im Gesamtklassement auf Rang 4 und in der Tageswertung auf Rang 2, kollidierte laut Augenzeugenberichten wohl mit einem Zuschauerauto und stürzte. Esquerr selber kann sich an den Vorfall nicht erinnern. Der Unfall wird noch untersucht. Beim Sturz verletzte sich der Chilene an der Schulter und am Arm. Die Rallye ist damit für ihn beendet.
Gesamtwertung nach der 10. Etappe – Motorräder:
1. Marc Coma (ESP, KTM) 41:48:33 hrs

2. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:44:10

3. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +02:02:03

4. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +02:16:12

5. Helder Rodrigues (PRT, Honda) +02:21:16

Trucks
Die 10. Etappe gewann Alex Loprais im Tatra. An der Spitze wird es immer knapper, denn Andrey Karginov hat den Vorsprung de Rooys inzwischen auf unter 8 Minuten gedrückt. Die Team-Taktik der Kamaz könnte die Entscheidung zu Gunsten der Osteuropäer erzwingen.
Gesamtwertung nach der 10. Etappe – LKW:
1 Gerard de Rooy (Iveco)
2 Andrey Karginov (Kamaz) + 7:55
3 Eduard Nikolaev (Kamaz) +1:29:28
4 Ales Loprais (Tatra)
5 Dmitry Sotnikov (Kamaz)

11. Etappe: Antofagasta - El Salvador

Die 11. Etappe der diesjährigen Dakar war vom Veranstalter als die schwerste des gesamten Rennens angekündigt worden. Tatsächlich bot sie alles an Schwierigkeiten, was eine Rallye nur bieten kann – und das bei rund sieben Stunden Sonderprüfungszeit. Die Atacama-Wüste ist eine der trockensten Landschaften der Erde. Es wechseln sich dort Sanddünen mit trockenen Flussbetten, felsiges Terrain und brettharte Pisten ab. Es war die längste Etappe und zermürbend für Mensch und Maschine.
Autos
Das argentinisch/portugiesische Duo Orlando Terranova / Paulo Fiúza konnte sich über ihren ersten Tagessieg im orangen Mini bei dieser Dakar freuen. Damit schoben sie sich auch wieder an Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz im Toyot vorbei und liegen in der Gesamtwertung auf Rang vier. Der derzeit Gesamtführende Nani Roma erreichte zusammen mit seinem französischen Co-Piloten Michel Périn im gelben Mini den zweiten Rang. Das französische Duo Stéphane Peterhansel / Jean-Paul Cottret beendete im schwarzen Mini die Etappe auf Rang vier vor Nasser Al-Attiyah. In der Gesamtwertung liegt weiter Roma vor Peterhansel und Al-Attiyah. So soll es nach Wunsch von Teamchef Sven Quandt auch bleiben. Er will nicht, dass die Piloten weiter um die Plätze kämpfen.
 „Die Gefahr, dass bei dem enormen Speed der beiden etwas passiert, wurde einfach zu groß“, erklärt Sven Quandt. „Wir wollen Fahrer und Autos sicher im Ziel wissen und drei Mini auf dem Podium sehen.“
Roma kam konstant durch die längste Prüfung der Dakar 2014 und wurde nur durch einen Reifenschaden zurückgeworfen. In der Gesamtwertung liegt er mit etwas mehr als fünf Minuten vor seinem Teamkollegen Peterhansel. Der erlitt gleich zwei Reifenschäden auf dem steinigen Untergrund. „Zudem hatte uns das Team gebeten, ab heute Speed rauszunehmen“, so der Franzose. „Das Ziel ist es drei Mini aufs Podium zu bringen.“
Al-Attiyah führte heute lange die Prüfung an, doch kurz vor Schluss erwischte er einen Stein, brach sich die Radaufhängung und beschädigte dabei noch das Chassis, das aber noch repariert werden kann. „Wir haben die Aufhängung gewechselt und dabei etwa 25 Minuten verloren“, erklärt der Katari. In der Gesamtwertung konnte er trotz des Problems seinen dritten Rang halten.

Stephan Schott und Holm Schmidt haben sich auf Rang 17 der Gesamtwertung verbessert.

Gesamtwertung nach elf Etappen

1. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI ALL4 Racing – 45h 01m 54s

2. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI ALL4 Racing – 45h 07m 26s

3. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI ALL4 Racing – 45h 57m 55s

4. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI ALL4 Racing – 46h 05m 33s

5. G. de Villiers (ZAF) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota – 46h 15m 23s

6. K. Holowczyc (POL) / K. Zhiltsov (RUS) MINI ALL4 Racing – 48h 46m 45s
...

17. S. Schott (GER) / H. Schmidt (GER) MINI ALL4 Racing – 57h 12m 19s
Bikes

Marc Coma machte das beste aus dem 5. Startplatz an diesem Tag und gewann die Etappe – und das trotz eines Sturzes in der ersten Rennstunde. Am Ende der Etappe fuhren Coma und Despres gemeinsam – der Franzose mit seiner Yamaha. wurde Etappenzweiter mit knapp 3 Minuten Rückstand. Dahinter folgten Olivier Pain, ebenfalls Yamaha, auf Rang drei und nur knapp dahinter Jordi Viladoms, wie Coma auf KTM. 
Nach dieser Etappe hat Coma seinen Vorsprung auf 52 Minuten ausgebaut und muss kaum etwas fürchten. Der Gesamtzweite Joan Barreda auf Honda liegt weitere 75 Minuten vor Jordi Viladoms, der als einziger der Podiumsfahrer noch in Schlagweite von Konkurrenten liegt.
Gesamtwertung nach der 11. Etappe – Motorräder:
1. Marc Coma (ESP, KTM) 48:24:41 hrs

2. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:52:36

3. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +02:07:56

4. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +02:21:40

5. Helder Rodrigues (PRT, Honda) +02:30:35

Trucks
Bei den Lastwagen haben die Kamaz ihren Top-Fahrer Andrey Karginov doch noch an die Spitze gefahren. Mit seinem 45. Etappensieg konnte der Russe den Niederländer Gerard De Rooy im Iveco übertreffen. Der muss nun knappe 8 Minuten gegenüber Karginov gutmachen, um die Dakar doch noch zu gewinnen. Für die Deutschen hat sich wenig geändert, die drei B liegen weiter auf Rang 33, Kühn und sein MAN auf Platz 45.

Gesamtwertung nach der 11. Etappe – LKW:
1. Andrey Karginov (Kamaz)
2. Gerard de Rooy (Iveco) + 7:56
3. Eduard Nikolaev (Kamaz) +1:35:51
4. Ales Loprais (Tatra)
5. Dmitry Sotnikov (Kamaz)

12. Etappe: El Salvador - La Serena
Autos
Das französische Duo Stéphane Peterhansel / Jean-Paul Cottret pilotierte ihren Mini am schnellsten durch die 350 Kilometer lange Prüfung von El Salvador nach La Serena. Dadurch überholte trotz der Anweisungen von Teammanager Sven Quandt vom Vortag Nani Roma (ESP) in der Gesamtwertung und liegt nun auf Rang eins. Quandt hatte seine Fahrer aufgefordert, die Positionen der Minis zu halten. Der meinte dazu: „Wie wir bereits gestern gesagt haben, ging es uns bei den Anweisungen an unsere Fahrer darum, sie selbst und die Mini sicher ins Ziel zu bringen. Speziell Nasser und Stéphane sind tagelang am Limit gefahren und wir mussten einschreiten bevor etwas passiert. Heute erlitt Nani einen Reifenschaden und Stéphane konnte ihn in der Gesamtwertung überholen. Das widerspricht nicht unseren Anweisungen.“
 Die zweitschnellste Zeit der Etappe fuhren Nasser Al-Attiyah und Lucas Cruz im weißen Mini. Roma kam zusammen mit seinem französischen Co-Piloten Michel Périn im gelben Mini auf Rang drei ins Ziel. Bester Nicht-Mini in den Top-Fünf ist der Toyota von Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz auf Rang fünf.
Peterhansel ging heute als Vierter auf die vorletzte Prüfung und bewältigte ohne Probleme die 350 Kilometer lange Strecke. Als Roma einen Reifenschaden hatte, konnte ihn der Franzose passieren. „Nasser hatte uns zu dem Zeitpunkt schon überholt, aber ich sah dann, dass er den falschen Weg nahm“, erklärt Peterhansel. Im Ziel hatte er über drei Minuten Vorsprung auf den Katari. 
Roma startete zunächst hinter Terranova, der zu Beginn der Prüfung einen sehr guten Speed zeigte, obwohl er die Strecke eröffnete. Doch dann verlor der Argentinier viel Zeit auf der Suche nach einem Wegpunkt und Roma überholte. Ab dann musste er die Prüfung eröffnen. „Leider hatten wir dann einen Reifenschaden und Stéphane konnte uns überholen“, so der Katalane. Er blieb dann hinter seinem Teamkollegen, um in den Dünen keine unnötiges Risiko einzugehen.

Gesamtwertung nach zwölf Etappen - Autos:

1. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI ALL4 Racing – 48h 45m 45s

2. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI ALL4 Racing – 48h 46m 11s

3. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI ALL4 Racing – 49h 39m 52s

4. G. de Villiers (ZAF) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota – 50h 06m 58s

5. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI ALL4 Racing – 50h 13m 42s

6. K. Holowczyc (POL) / K. Zhiltsov (RUS) MINI ALL4 Racing – 48h 46m 45s
...

9. M. Kaczmarski (POL) / F. Palmeiro (POR) MINI ALL4 Racing – 55h 41m 18s

10. V. Vasilyev (RUS) / V. Yevtyekhov (UKR) MINI ALL4 Racing – 55h 46m 44s

11. B. Garafulic (CHI) / G. Picard (FRA) MINI ALL4 Racing – 56h 16m 07s

12. F. Villagra (ARG) / J. P. Companc (ARG) MINI ALL4 Racing – 57h 05m 34s
...

17. S. Schott (GER) / H. Schmidt (GER) MINI ALL4 Racing – 61h 57m 31s
Motorräder


Eine bittere Etappe für den bis zur 11. Etappe zweitplazierten Spanier Joan Barreda auf Honda. Nach Problemen mit der Elektrik verlor er beinahe 2,5 Stunden auf den Etappensieger Cyril Despres mit seiner Yamaha. Davon profitierten vor allem Oliver Pain und Jordi Viladoms, die dadurch die Plätze zwei und drei der Gesamtwertung einnehmen. Vorne liegt natürlich noch immer Marc Coma, der auch Etappenzweiter wurde. Damit liegen doch wieder zwei KTMs an der Spitze. Dahinter liegen zwei Yamahas, denn Despres hat sich wieder nach oben gearbeitet.
Alle drei Speedbrain-Piloten gingen auf der letzten harten Etappe kein Risiko mehr ein und fuhren sehr vorsichtig.
Gesamtwertung nach der 12. Etappe – Motorräder:
1. Marc Coma (ESP, KTM) 52:40:16 hrs

2. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +01:59:49
3. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +02:10:16
4. Cyril Despres (FRA, Yamaha) +02:14:01

5. Helder Rodrigues (PRT, Honda) +02:20:39

Trucks
Zwar gewann Gerard de Rooy seine dritte Etappe bei dieser Dakar, aber sein Vorsprung vor Andrey Karginov war wohl zu gering, um das Rennen noch zu gewinnen. Der Russe hielt seinen Kamaz in der richtigen Entfernung zu de Rooy und kassierte nur 31 Sekunden Rückstand.
Gesamtwertung nach der 12. Etappe – LKW:
1. Andrey Karginov (Kamaz)
2. Gerard de Rooy (Iveco) + 7:25
3. Eduard Nikolaev (Kamaz) +1:38:38
4. Dmitry Sotnikov (Kamaz)
5. Ales Loprais (Tatra)

13. und letzte Etappe: La Serena - Valparaíso
Es war die härteste Dakar in Südamerika bisher. Weniger als die Hälfte der Starter kamen ins Ziel. Von den 204 Fahrzeugen die ins Ziel kamen waren 78 Motorräder, 61 Autos und 50 Trucks. Die erfolgreichste Nation gibt es gar nicht: Katalonien. Bei den Autos gewann der Katalonier Nani Roma, bei den Motorrädern kamen gleich die beiden Top-Fahrer aus der spanischen Provinz: Sieger Marc Coma und zweiter Jordi Viladoms fuhren auch beide KTM.
Die Dakar sorgte wieder für Krititk. Der Tod des belgischen Bikers Eric Palante und und zwei Journalisten traf alle, die an der Rallye beteiligt sind und erregte die Gemüter derer, die es nicht sind. Für Disskussionen sorgte auch die Stallorder im X-Raid-Team, die dafür sorgte, dass Stephane Peterhansel den Sieg an seinen Freund Nani Roma abgeben mußte. Der wurde am Tag genau 10 Jahre nach seinem Sieg in der Motorrad-Klasse zum dritten Menschen, der die Dakar mit dem Motorrad und dem Auto gewann.
Die letzte Etappe der diesjährigen Dakar war das erwartete „Schaulaufen“ zum Abschluss einer extrem harten Rallye. Auf die Fahrer warteten keine besonderen Herausforderungen mehr, allerdings nochmals eine sehr abwechslungsreiche Strecke.
Autos

13 Etappen, über 9000 Kilometer, eine der härtesten Dakars überhaupt und am Schluss bleibt eins zu sagen: der Mini All4 Racing hat der Dakar 2014 seinen Stempel aufgedrückt. Zum dritten Mal in Folge triumphiert das Monster Energy X-raid Team bei der Rallye Dakar. Nach zwei Siegen durch das französische Duo Stéphane Peterhansel / Jean-Paul Cottret holt 2014 der Katalane Nani Roma zusammen mit seinem französischen Co-Piloten Michel Périn den Sieg. Doch damit nicht genug: die Fans in der chilenischen Stadt Valparaiso erleben ein reines Mini-Podium. Rang zwei geht an Peterhansel /Cottret im schwarzen Mini All4 Racing. Team X-raid Pilot Nasser Al-Attiyah erreichte zusammen mit seinem spanischen Co-Piloten Lucas Cruz den dritten Rang.
Vierte wurden Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz im Toyota Hilux V8 Benziner, die diese letzte Etappe nebenbei gewannen. Eine besondere Leistung, denn es war der erste Etappensieg eines Benziners seit 2006! Hinter de Villiers/von Zitzewitz folgen in der Gesamtwertung wieder zwei Minis, die von Orlando Terranova und dem Polen Krystof Holowcyc. So waren die ersten sechs Ränge mit deutscher Beteiligung besetzt. Das X-Raid Team aus dem hessischen Trebur war hervorragend organisiert. Mit elf Mini All4 Racing anzutreten hielten viele für eine unlösbare Herausforderung. Doch das Monster Energy X-raid Team und das X-raid Team haben es nicht nur geschafft, alle elf Fahrzeuge ins Ziel zu bringen, sondern alle Teammitglieder haben eine wahre Meisterleistung vollbracht und die Zahlen sprechen für sich: Alle elf Mini All4 Racing beendeten die Dakar 2014 in den Top 20. Neun davon in den Top 12 und als Sahnehäubchen ein reines Mini All4 Racing Podium!
Und doch: Der Sieg von Roma nach Ukas von Sven Quandt hat einen Beigeschmack. Der Zweitplatzierte Stephane Peterhansel hatte sich noch am Vortag gegen die Stallorder aufgelehnt, als er Roma überholte und den ersten Rang übernahm. Aber auf der letzten Etappe wartete er offensichtlich auf seinen Freund. Dennoch sagte er: „Ich bin frustiert über das Endergebnis. Ich freue mich aber auf jeden Fall für Nani, denn es ist sein größter Traum gewesen, mit dem Auto die Dakar zu gewinnen.“
Schon die erste Etappe war ungewöhnlich. Da siegte der Portugieese Carlos Sousa im chinesischen Haval. Allerdings musste er das Rennen vorzeitig beenden. Genauso wie Carlos Sainz und Timo Gottschalk, die in ihrem Buggy zwei Etappen gewannen, aber am Ende wegen eines unnötigen Unfalls ausschieden.
Interessant: Der ehemalige Skispringer Adam Malysz hat sich mittlerweile als ernstzunehmender Fahrer etabliert. Er lenkte seinen Toyota auf Rang 13, der drittbeste nicht-Mini!
Robby Gordon, der sich wie immer viele Vorschusslorbeeren gab, beendetet die Dakar nicht. Nach der vorletzten Etappe lag er mit vielen Stunden Rückstand im unteren Drittel des Fahrerfeldes.
Auch das Team Dessoude war mit der Dakar einigermaßen zufrieden. So zufrieden wie man sein kann, wenn das beste Auto vier Kilometer vor dem Ziel aufgeben muss. Der zuverlässige Proto Atacama überschlug sich. Niemand wurde verletzt. Fahrer Frederic Chavigny: „Wir haben Glück, dass wir noch leben! Vom Gefühl her haben wie die Dakar geschafft. Im Moment fühle ich mich aber wie 90...“ 


Endergebnis - Autos:
1. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI ALL4 Racing

2. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI ALL4 Racing 

3. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI ALL4 Racing

4. G. de Villiers (ZAF) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota

5. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI ALL4 Racing 

6. K. Holowczyc (POL) / K. Zhiltsov (RUS) MINI ALL4 Racing 
...

19. S. Schott (GER) / H. Schmidt (GER) MINI ALL4 Racing
Motorräder
Im letzten Jahr holten Cyril Despres und sein Wasserträger Ruben Faria einen Doppelsieg für KTM. In diesem Jahr wiederholten dies Marc Coma und Jordi Viladoms! Despres wurde vierter und sein Teamkollege bei Yamaha, Olivier Pain Dritter. Die Dakar 2014 wude bei den Bikes in der vierten Etappe entschieden, als Marc Coma die Probleme seiner Gegener ausnutzte und einen uneinholbaren Vorsprung aufbaute. Nach und nach schieden immer mehr Konkurrenten aus. Besonders bedauerlich ist dabei das Ausscheiden von Francisco Lopez, der die Rallye so gerne in seiner Heimatstadt Valparaiso beendet hätte.
Für das Speedbrain Rally Team brachte die Dakar 2014 Höhen und Tiefen. Als abschließendes Fazit bleibt festzustellen, dass die Speedbrain 450 Rallye sich als höchstzuverlässiges Fahrzeug bewährt hat. Leider waren aber auch die Ausfälle der Topfahrer Alessandro Botturi und Jeremias Israel Esquerre zu beklagen; Botturi wurde gleich zu Beginn der Rallye ein tückisches Dünenfeld zum Verhängnis, Israel Esquerre hatte einen unglücklichen Rennunfall. Und das, obwohl er nicht nur unter den Top-Ten lag, sondern sogar das Podium im Blick hatte.
Die deutschen Fahrer Ingo Zahn und Jörg Majoli mussten leider schon früh die Waffen strecken.
Gesamtergebnis Motorräder:

 1. Marc Coma (ESP, KTM) 54:50:53 hrs

2. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +01:52:27

3. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +02:00:03
4. Cyril Despres (FRA, Yamaha) +02:00:38

5. Helder Rodrigues (PRT, Honda) +02:11:09

6. Jakub Przygonski (POL, KTM) +02:31:46

7. Joan Barreda (ESP, Honda) +02:54:01

8. Daniel Gouet (CHL, Honda) +03:10:34

9. Stefan Svitko (SVK, KTM) +03:50:10

10. David Casteu (FRA, KTM) +03:58:09
Trucks
Der Kampf der Giganten Iveco und Kamaz bleib bis zum Schluss eng, obwohl Kamaz vier der ersten fünf Plätze belegte und Andrey Karginov die Dakar gewann. Aber über weite Strecken fühte Gerard de Rooy das Rennen an und hätte auch beinahe gewonnen.
Bester Deutscher war Detlev Ruf im Iveco von Hans Stacy auf Rang 7, zwei Plätze vor Artur Klein im MAN von Marcel van Vliet. Der MAN von Bauerle, Baumann und Beier beendete die Rallye auf Platz 36, Udo Kühn und Phillip Rettig schafften es ebenfalls ins Ziel. Ihr MAN hatte auf Platz 45 gute 288 Stunden Rückstand auf den Sieger.
Endergebnis – LKW:
1. Andrey Karginov (Kamaz)
2. Gerard de Rooy (Iveco)
3. Eduard Nikolaev (Kamaz)
4. Dmitry Sotnikov (Kamaz)
5. Anton Shibalov (Kamaz)
6. Ales Loprais (Tatra)
7. Hans Stacey (Iveco)
8. René Kuipers (MAN)
9. Marcel van Vliet (MAN)
10. Vila Roca (Iveco)

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