Motor & Sport

Dakar (1) 1. - 7. Etappe

06.01.2014 - Start zur 1. Etappe auf den argentinischen Pisten.

1. Etappe: Rosario – San Luis
Endlich hat die Dakar begonnen. Die erste Etappe führt von Rosario nach San Luis über knapp 800 Kilometer durch Argentinien. Allerdings sind davon nur 180 Speziale. Die Strecke ist technisch besonders anspruchsvoll, weniger wegen des schwierigen Utnergrundes als wegen der vielen Kurven.
Autos
Einen Überraschungssieger auf der ersten Etappe! Carlos Sousa aus Portugal zeigte es mit einem chinesischen Haval allen Minis und Buggys und führt die Dakar vorerst an. Hinter ihm drängeln sich drei Minis: Orlando Terranova, Nasser Al-Attiyah und Nani Roma drängeln sich weniger als eine Minute hinter Sousa. Erst dahinter kamen Carlos Sainz mit Beifaher Timo Gottschalkr und Stephane Peterhansel ins Ziel.
Sousa fährt schon seit 2001 die Dakar und davon die letzten neun unter den besten sieben – er sit allso alles andere als unerfahren. Vielleicht hat sich mit ihm ein wirklich überraschender Favorit aus der Schale gepellt. Und das, obwohl die Belüftung an seinem Haval kaputt war und es etwa 70 Grad im Wagen hatte!
Aber auch die Reihenfolge bei den Minis ist nicht ganz wie erwartet. Der Argentiner Villanova ist aber als technisch ausgezeichneter Fahrer bekannt, was ihn auf der anpruchsvollen Strecke bevorteilte. Das Rennen verspricht spannend zu werden. Nicht zu letzt ist auch die Frage interessant, wie Al-Attiyah mit dem neuen Mini zurecht kommt. „Ich brauche noch Zeit, die Stoßdämpfer sind nicht für meinen Fahrstil eingestellt“, meinte er. Dafür lief es ganz gut.
Peterhansel hatte einen Platten, Sainz beklagte die langsame Streckenführung: „Genau so eine Strecke mag mein SMG-Buggy überhaupt nicht“, machte der Spanier Hoffnung auf Großtaten in der Zukunft. Der Toyota von Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz kam auf den 27. Rang, Stephan Schott und Holm Schmidt pilotierten ihren Mini auf Rang 29.
Die Sächsische Automobil Manufaktur (SAM) tritt in diesem Jahr gleich mit zwei Fahrzeugen an. Nach dem erfreulichen 13. Rang beim ersten Dakar-Auftritt rechnet man sich bei den Plauenern diesmal noch mehr aus. Das Team wird von den russischen Staatsmeistern und FIA World Cup Champions Ilya Kuznetsov/Roman Elagin angeführt, die 2011 und 2012 bereits mehrere Rallyes im SAM bestritten haben. Die beiden konnten sich vorerst Platz 54 sichern. Zwei Plätze vor den Russen liegt das chilenisch-argentinische Fahrerduo Javier Campillay/José Ocampo (Startnummer 393) in einem weiteren SAM 30D CC. Der Buggy von Rainer Wissmans kam auf Rang 101.
Gesamtwertung nach der 1. Etappe
1. C. Sousa (POR) / M. Ramalho (POR)
2. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR)
3. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP)
4. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA)
5. C. Sainz (ESP) / T. Gottschalk (GER)
6. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI – 2h 24m 57s
Motorräder
Joan Barreda Bort (Honda) ist der erste Etappensieger bei den Motorrädern 2014. Dahinter liegen Marc Coma(KTM) und Cyril Despres (Yamaha). Vierter ist Alain Duclos auf einer Sherco. Damit liegen auf den ersten vier Plätzen vier verschiedene Hersteller – das zeigt die Qualität der Fahrer! Der Abstind im Führungsquartett liegt bei unter zwei Minuten zwischen dem Barreda und Duclos. Die anderen Top- Fahrer liegen weiter zurück. Paulo Goncalves ist 2:25 im Rückstand, Francisco Lopez bereits 3:24.
Die Fahrer gaben sich alle zufrieden mit den Ergebnissen. „Das wichtigste am ersten Tag ist es immer, gut ins Ziel zu kommen. Der erste Tag ist nicht einfach“, meinte beispielsweise Marc Coma. Alain Duclos war besonders zufrieden „Ein toller Tag! Meine Sherco rannte wie verrückt, es war ein Riesenspaß! Und im Ziel noch die Überraschung mit meiner guten Position.“
Ein etwas größeren Abstand hat Ingo Zahn auf Rang 84 mit 33 Minuten, Jörg Majoli liegt sogar knappe 1,5 Stunden hinter dem Führenden auf Platz 161.
Trucks
Auch bei den Trucks sind vier Hersteller ganz vorne! Mardeevs Kamaz vor Loprais Tatra und van Vliets MAN, in dem auch Artur Klein sitzt. Erst dahinter kommt de Rooys Iveco und der Kamaz von Nikolaev. Allerdings ist diese Topgruppe nur 4 Minuten auseinander.

2. Etappe: San Luis – San Rafael
Deutscher in Führung – bei den Trucks
Die zweite Etappe soll nach Angaben der Veranstalter die schnellste der Dakar 2014 sein, zumindest im ersten Teil. Dort werden die Fahrer auch erstmals auf Sand treffen. Zwar sind die Dünen von Nihuil recht fest, aber sie machen die Etappe interessant.
Autos
Stephane Peterhansel ist wieder zurück. Nach einer furiosen Etappe in der der Franzose mit seinem Beifahrer Jean Paul Cotteret die perfekte Balance zwischen Agressivität und Sorgfalt fand, hat sich der Titelverteidiger vorerst die Gesamtführung errungen. Der Etappensieger von gestern Carlos Sousa verlor einige Stunden aufgrund eines Defekts. Es ist möglich, dass er sogar aufgeben muss. Auf Rang zwei der Gesamtwertung liegt aber keineswegs ein Mini, sondern der Buggy von Carlos Sainz und Timo Gottschalk. Dahinter reihen sich aber die Minis vom X-Raid-TEam aus Trebur auf. Auf Rang drei liegt Nasser Al-Attiyahm dahinter Nani Roma und Orlando Terranova. Dahinter lauern Dirk von Zitzewitz und Giniel de Villiers mit ihrem Toyota. Der einzige Mini mit deutscher Besatzung, nämlich Stephan Schott und Holm,Schmidt liegt nach der Etappe auf Rang 25. Der selbsternannte Favorit Robby Gordon liegt übrigens mit knapp 4 Stunden Rückstand auf Platz 57.
Rainer Wissmanns ́ Buggy hat sich mittlerweile auf Rang 94 verbessert.
Motorräder
Bei den Bikes ist es die Zeit der Geheimtipps. Etappensieger auf der zweiten Etappe wurde der Brite Sam Sunderland auf Honda. Der junge Fahrer machte bereits bei vergangenen Dakars auf sich aufmerksam. Er liegt nun auch auf Rang drei der Gesamtwertung. Vom ersten Platz grüßt immer noch Juan Barreda Bort, ebenfalls Honda. Er eröffnete die Strecke und konnte dennoch seine Führung verteidigen – eine gute Leistung. Allerdings stürzte er nicht weit vom Ziel – man wird sehen, wie Barreda und seine Maschine den Sturz verkraftet haben. Die Seriensieger der letzten Jahre, Marc Coma (KTM) und Cyril Despres (Yamaha) verloren einige Minuten auf die Spitze. Despres hatte einen leichten Sturz, bei dem aber sein Wasserrucksack platzte. Barredas ärgster Konkurrent ist der Chilene Francisco „Chaleco“ Lopez, der eigentilch immer erst in seinem Heimatland zu Hochform aufläuft. Lopez belegte den zweiten Platz bei der zweiten Etappe und liegt auch in der Gesamtwertung auf diesem Rang.
Das Speedbrain-Team aus Weißenburg in Bayern hat in diesem Jahr wieder 4 Wettkämpfer im Rennen, allerdings keine so namhaften wie in den letzten Jahren. Am besten plaziert ist der Chilene Jeremias Israel Esquerre auf Platz 20 mit 20 Minuten Rückstand.
Für die deutschen Teilnehmer Ingo Zahn und Jörg Majoli lief die Etappe nicht gut. Ingo Zahn musste aufgeben und Majoli kämpfte die Nacht über mit seinem Motorrad – ob er weitermachen kann ist ungewiss.

3. Etappe: San Rafael – San Juan
Die dritte Etappe ist eine der kürzeren der Dakar. Die Motorräder sollten 373 Kilometer Spziale hinter sich bringen, die Autos und Truck knappe 70 weniger. Allerdings wurde die Strecke für die Bikes auf 243 km gekürzt. Einige Untergründe waren zu unsicher für eine Rallye. Zum ersten mal ist es bergig geworden. Zwar geht es nur durch die Vor-Anden aber der Aconcagua, mit 6962 Metern höchster Berg Südamerikas ist über weite Streckenabschnitte zu sehen. Für die Bikes ging es bis auf die Rekordhöhe von 4300 Meter!
Autos
Die Straße nach San Juan wirbelte das Feld bei den Autos durcheinander. Einige Favoriten, auch Stephane Peterhansel, haben sich einige Minuten Rückstand eingefangen. Auf dieser dritten Etappe lief es nur für Nani Roma im Mini perfekt. Er gewann die Etappe und übernahm die Gesamtführung mit etwa 10 Minuten Vorsprung auf Nasser Al-Attiyah auf dem dritten Rang und dem Argentinie rOrlando Terranova. Nanis Vorteil: Er kam ohne Probleme durch, während andere alle ihre Ersatzreifen aufbrauchten. Terranova gab seinen letzten Reifen an seinen Kollegen im X-Raid-TEam Peterhansel. Der Franzose liegt mit 24 Minuten Rückstand auf Platz 5. Zwischen all den Minis halten sich Carlos Sainz und Timo Gottschalk in ihrem SMG auf Platz 4. Schon auf Platz 6 lauern weiterhin Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz im Toyota. Für die Deutschen also gar keine schlechte Situation. Auch der Mini des von Stephan Schott und Holm Schmidt hält sich auf Platz 23 gut.
Die Sachsen von SAM habe leider den Mercedes mit den beiden russischen Fahrern Ilya Kusnetzov und Roman Elagin aus dem Rennen nehmen müssen. Der von Javier Campillay gefahrene zweite Wagen des Teams liegt auf Rang 58.
Gesamtwertung nach der 3. Etappe - Autos
1. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI – 9h 20m 13s
2. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI – 9h 29m 19s
3. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI – 9h 30m 13s
4. C. Sainz (ESP) / T. Gottschalk (GER) Buggy – 9h 32m 15s
5. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) – 9h 44m 21s
23. S. Schott (GER) / H. Schmidt (GER) – 11h 22m 46s
Bikes
Joan Barreda war der erste Fahrer auf 4300 Metern bei der Dakar, er gewann die Etappe und verteidigte den ersten Platz in der gesamtführung. Der Spanier dürfte zufrieden ins Bett gegangen sein. Ebenfalls zufrieden sind wahrscheinliche die beiden Altmeister Cyril Despres und Marc Coma. Sie konnten ihre Position stark verbessern, haben aber immer noch 13 bzw 14 Minuten Rückstand auf Barreda. Die anspruchsvolle Etappe hat die Spreu vom Weizen endgültig getrennt. Alain Duclos und Francesco Lopez belegen die Plätze 4 und 5, haben dabei 16 und 18 Rückstand. Entschieden ist natürlich noch nichts, bis Rang 10 sind es nur 40 Minuten Rückstand auf den Führenden. Das nutzt Ruben Faria allerdings nichts, er schied nach einem Sturz aus.
Die vier verbliebenen Bikes des Speedbrain-Teams schlugen sich sehr gut. Jeremias Esquierre hat auf Rang zwölf sogar Tuchfühlung zu den Top-Ten aufgenommen. Auch die anderen drei sind allesamt in den Top-50.
Gesamtwertung nach der 3. Etappe - Motorräder
1. Joan Barreda (ESP, Honda) 3:47:03 hrs
2. Cyril Despres (FRA, Yamaha) +00:04:41
3. Marc Coma (ESP, KTM) +00:06:56
4. Alain Duclos (FRA, Sherco) +00:10:51
5. David Casteu (FRA, KTM) +00:11:17

4.Etappe: San Juan - Chilecito
Die vierte ist die längste Etappe der Dakar 2014. Von den insgesamt 868 Kilometern werden 501 Kilometer gegen die Uhr absolviert, nur unterbrochen von einer 157 Kilometer langen Neutralisation. Bei dieser Etappenlänge spielt sogar der Reifenzustand eine Rolle.
Autos
Die vierte Etappe von San Juan nach Chilecito hatte es gehörig in sich: Von Beginn an brach ein harter Kampf gleich mehrerer Piloten um den Tagessieg aus. Schlussendlich sicherten sich Carlos Sainz und Timo Gottschalk im Buggy den Etappensieg und die Führung in der Gesamtwertung. Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret holten im schwarzen Mini den zweiten Rang. Nasser Al-Attiyah (QAT) / Lucas Cruz (ESP) sicherten sich im weißen Mini den dritten Rang vor Federico Villagra (ARG) und Jorge Perez Companc (ARG) im Mini. Nani Roma (ESP) / Michel Périn (FRA) kamen im gelben Mini als Fünfte ins Ziel vor Orlando Terranova (ARG) / Paulo Fiúza (POR) im orangen Mini. 

Nach seinem gestrigen Pech mit sechs Reifenschäden konterte Peterhansel heute mit Rang zwei. Der Franzose war nach einem Antrag des Monster Energy X-raid Teams vom 29. auf den 16. Startplatz nach vorne versetzt worden. (Dies ist nach dem Reglement für die Top-Piloten drei Mal erlaubt). „Solche Routen wie heute brauchen wir, um wieder den Anschluss an die Podiumsplätze oder sogar Rang eins zu bekommen – lang und schwierig“, erklärt der Franzose. „Aber leider hatten wir nach etwa 25 Kilometern einen Platten und nach den gestrigen Ereignissen, war ich mir nicht mehr so sicher, wie schnell ich fahren kann. Aber ich habe dann doch einen guten Rhythmus gefunden und konnte wieder angreifen.“

Auch Al-Attiyah redete ein Wörtchen um den Tagessieg mit und lag lange in der Führungsposition. Doch Probleme mit der Navigation aufgrund eines ungenauen Roadbooks und ein platter Reifen ließen ihn zurückfallen. „Die Prüfung heute hatte es in sich, aber ich bin zufrieden“, so der Katari.“ Auch Terranova fiel dem Roadbook zum Opfer und verfuhr sich an der gleichen Stelle wie sein Teamkollege. „Wir sind ein paar Mal gekreist, um den richtigen Weg zu finden“, berichtet er. „Da haben wir einiges an Zeit liegen lassen.“
Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz wurden auf der Etappe siebte, bleiben in der Gesamtwertung aber sechste. 

Stephan Schott und Holm Schmidt arbeiten sich Etappe für Etappe nach vorne. Inzwischen sind sie 22ste.
Gesamtwertung nach vier Etappen – Autos
1. C. Sainz (ESP) / T. Gottschalk (GER) Buggy – 14h 52m 47s

2. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI ALL4 Racing – 14h 54m 53s

3. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI ALL4 Racing – 14h 59m 43s
4. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI ALL4 Racing – 15h 05m 55s

5. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI ALL4 Racing – 15h 10m 57s
Motorräder
Die Etappe gewann Juan Pedrero, der ehemalige Assistent von Marc Coma bei KTM. Pedrero steuerte seine Sherco souverän zum Sieg, und zeigte damit, dass er auch alleine Rennen gewinnen kann. Er hat aber trotzdem fast zwei Stunden Rückstand und mit dem Ausgang der Dakar wohl nichts zu tun. Umso mehr haben das Francisco "Chaleco" López, der auf der Etappe die Muskeln spielen ließ. Er wurde zweiter und liegt in der Gesamtwertung nur 5 Minuten hinter Barreda und 2 Minuten hinter Marc Coma, der den zweiten Platz hält. Vorjahressieger Cyril Despres hatte eine schreckliche Etappe. 12 Kilometer vor dem Ziel hatte er einen Defekt und verlor viele Minuten. Er liegt jetzt 41 hinter dem Führenden und wird es schwer haben, die Dakar noch zu gewinnen.

Gesamtwertung nach vier Etappen - Motorräder

1. Joan Barreda (ESP, Honda) 15:39:53 hrs

2. Marc Coma (ESP, KTM) +00:03:10

3. Francisco Lopez (CHL, KTM) +00:05:12
4. Alain Duclos (FRA, Sherco) +00:25:55
5. Olivier Pain (FRA, Yamaha) +00:29:38
Trucks
Bei den LKW konnte Gerard de Rooy mit seinem Iveco die Etappe gewinnen und die Gesamtführung verteidigen. Er hat etwa eine halbe Stunde Vorsprung auf seinen Landsmann Marcel Van Vliet auf MAN. Es sieht gut aus für die Holländer, aber dahinter kommen die zwei Kamaz von Karginov und Nikolaev. Das Rennen ist noch offen.
Der MAN der drei B, Bauerle, Baumann, Beier, liegt mit 8 Stunden Rückstand auf Rang 30, der von Thomas Wallenwein auf Platz 53.

5.Etappe: Chilecito - Tucumán
Die 5. Etappe der diesjährigen Dakar forderte drei Todesopfer. Ein Teilnehmer, der belgische Motorradfahrer Eric Palante wurde leblos neben seinem Bike gefunden und starb kurz darauf. Zwei Journalisten starben bei einem Autounfall. Diese Ereignisse werfen einen Schatten auf eine auch sportlich anspruchsvolle Etappe. Nach den harten Marathonetappen an den beiden Vortagen sollten heute 911 km durch schwierigen Sand, Dünen und Kamelgras folgen. Das erwies sich als zu große Herausforderung. Nach dem ersten Teil der Sonderprüfung war der Veranstalter gezwungen, das Rennen aus Sicherheitsgründen abzuwinken, auch weil zusätzlich schwere Gewitter drohten. Derweil war der Verlauf des Rennens über weite Strecken schwierig nachzuvollziehen, und es gab im Zielbereich viele Diskussionen, ob auch alle Fahrer sämtliche Wegpunkte gefunden hatten. Die Gesamtwertung wurde kräftig durcheinander gewirbelt.

Autos
Der Spanier Nani Roma und sein französischer Co-Pilot Michel Périn waren nicht zu stoppen und sicherten sich nicht nur den Tagessieg sondern setzten sich auch wieder an die Spitze der Gesamtwertung. Orlando Terranova (ARG) / Paulo Fiúza (POR) erreichten im orangen Mini Racing den vierten Rang vor dem französische Duo Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret im schwarzen M Mini Racing. Krzysztof Holowczyc (POL) / Konstantin Zhiltsov (RUS) beendeten die Etappe im roten Mini auf dem 21. Platz. Das Duo Nasser Al-Attiyah (QAT) / Lucas Cruz (ESP) kamen auf Rang fünf ins Ziel, erhielt aber eine einstündige Zeitstrafe und landeten auf Rang 22.
Die ASO entschied sich aufgrund der enormen Hitze, diese bei Kilometer 429 (CP1) abzubrechen. Bereits nach dem ersten Teil der Prüfung vor der 111 Kilometer langen Neutralisation zeigte die Zeitliste große Abstände selbst zwischen den Top-Piloten. Durch die schwierige Navigation hatten sich zahlreiche Teilnehmer verfahren.
Doch Périn, der Co-Pilot von Roma, fand den Weg ohne größere Probleme und brachte den gelben Mini damit in Führung. „Michel hat heute einen tollen Job gemacht“, freut sich der Katalane. „Wir hatten uns nur in den Dünen anfangs der zweiten Stage verfahren, aber wir mussten die Strecke auch eröffnen. Ansonsten war es ein extrem schwerer und heißer Tag und ich bin sehr froh, hier zu sein.“ Roma schaffte durch den Tagessieg wieder den Sprung an die Spitze und führt nun mit rund 26 Minuten auf seinen Teamkollegen Al-Attiyah.
Für Terranova spielte die Navigation die entscheidende Rolle. „Wir hatten einen guten Speed und es lief gut für uns. Doch dann haben wir sicherlich 30 Minuten auf der Suche nach einem Wegpunkt verloren“, erklärt der Argentinier, der aber von dem Schwierigkeitsgrad der Prüfung begeistert ist. „Die ASO hat einen sehr guten Job gemacht. Ich bin noch nie eine so schwere Etappe gefahren. Er hat in der Gesamtwertung den zweiten Rang inne und hat 31 Minuten Rückstand auf Roma.
Auch für Peterhansel war die heute Prüfung eine der schwersten in Südamerika. „Das war eine richtige Dakar-Prüfung heute“, zeigte sich der Franzose begeidruckt. „Fahrerisch hat es nicht viel Spaß gemacht, da das Terrain sehr hart für den Körper und das Fahrzeug war.“ Auch Peterhansel verfuhr sich auf der Suche nach dem Wegpunkt und verlor Zeit bei der Suche. Er liegt in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von fast 40 Minuten auf Rang drei.
Al-Attiyah tat sich bei der Suche nach dem Wegpunkt schwer. „Das war ein harter Tag für uns“, so der Katari. „Leider haben wir den Punkt nicht gefunden.“ Dafür bekam er im Nachhinein eine Zeitstrafe von einer Stunde auferlegt. In der Tageswertung fiel er auf den 22. Rang zurück und in der Gesamtwertung rutschte er auf den fünften Rang ab.

Gesamtwertung nach der 5. Etappe – Autos
1. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) Mini – 4h 27m 01s

2. G. de Villiers (ZAF) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota – 4h 31m 21s

3. R. Gordon (USA) / K. Walch (USA) Hummer – 4h 47m 13s
4. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) Mini – 4h 47m 45s
6. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) Mini – 4h 50m 56s
Motorräder
Nach nur vier Tagen Dakar hat das Klassement bei den Bikes schon einiges an auf und ab erlebt. Einige Mitfavoriten sind schon ausgeschieden, andere waren abgeschlagen und sind schon wieder zurück. Diese Etappe stand im Zeichen von Marc Coma. Er führ so furios, dass nur noch drei weitere Fahrer weniger als eine Stunde Rückstand haben! Und der zweite, Juan Barreda hat bereits 41 Minuten Rückstand. Cyril Despres, der Vorjahressieger liegt sogar 1:23 zurück. Despres hatte Probleme nit der Navigation und mit dem Motorrad. Allerdings nicht so starke wie Paulo Goncalves, dessen Bike Feuer fing. Er musste die Dakar beenden. Echte Chancen auf den Sieg haben nur noch die ersten vier: Coma, Barreda, Lopez und Jordi Villadoms, dem treuen Assistenten von Marc Coma. Auch auf dieser Etappe half er Coma, der zu Beginn des zweiten Teils mit einem Loch im Tank liegen blieb. Der Abbruch der Etappe war also voll im Sinne Comas.
Gesamtergebnis nach der fünften Etappe – Motorräder
1. Marc Coma (ESP, KTM) 18:45:11
2. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:41:10

3. Francisco Lopez (CHL, KTM) +00:53:41
4. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +00:58:58

5. Alain Duclos (FRA, Sherco) +01:02:13

Trucks
Bei den LKW gewann Dmitry Sotnikov im Kamaz die Etappe aber die Gesamtführung ist weiter klar bei Gerard De Rooy. Seine Niederländischen Kollegen Van Vliet und Stacy, beide mit Deutschen Beifahren, haben leider etwas an Boden verloren und liegen nun auf den Rängen 5 und 8. Hinter De Rooy liegen nun drei Kamaz, am besten liegt Karginov mit 26 Minuten Rückstand.
Der MAN von Bauerle, Baumann, Beier liegt auf Rang 30, Kühn und Behringer sind mit ihren MAN etwas weiter abgeschlagen auf den Plätzen 48 und 56. Aber auch nach dieser selektiven Etappe noch dabei!

6.Etappe: Tucumán – Salta
Die 6. Etappe der diesjährigen Etappe und damit letzte vor dem Ruhetag ging unspektakulär und professionell über die Bühne. Auf der technischen, aber nicht allzu schwierigen, dafür aber wegen steiler Abbrüche gefährlichen Etappe galt es vor allem, Fahrer und Material sicher in die Halbzeitpause zu bringen und nichts zu riskieren, und dabei möglichst die Positionen zu halten.

Autos
Auf der sechsten Etappe der Dakar 2014 von Tucuman nach Salta kamen Stéphane Peterhansel (FRA) und Jean-Paul Cottret (FRA) im schwarzen Mini als Schnellste im Ziel an und holten damit ihren zweiten Tagessieg. Gleichzeitig war es sein 63. Etappensieg bei der Dakar, womit er mit Rekordhalter Vladimir Chagin gleichzog. Platz zwei sicherten sich der Argentinier Orlando Terranova und sein portugiesischer Co-Pilot Paulo Fiúza im orangen Mini. Dritter wurde Nasser Al-Attiyah. Auf dem vierten Rang landeten Giniel De Villiers und Dirk von Zitzewitz im Toyota. Nani Roma (ESP) und Michel Périn erreichten nach ihrem gestrigen Sieg heute den sechsten Rang im gelben Mini ALL4 Racing. Der Pole Krzysztof Holowczyc und sein russischer Co-Pilot Konstantin Zhiltsov beendeten die sechste Etappe im roten Mini auf Rang acht.

Heute lief für Peterhansel endlich mal wieder alles nach Plan und er kam ohne Probleme durch den Tag. „Das war eine sehr schöne Prüfung. Sehr WRC-ähnlich aber in einer wunderschönen Landschaft“, freute sich der Franzose. „Allerdings lief die erste Woche nicht gut für uns und wieder liegen nur auf Rang drei. Das ist aber nicht unser Ziel. Jetzt müssen wir angreifen, um nach vorne zu kommen, aber dann steigt das Risiko für Fehler.“ Er liegt in der Gesamtwertung mit rund 33 Minuten auf Rang drei.

Terranova freute sich bei der Ankunft in Salta mehr über die Zuschauer, als über seinen dritten Platz. „Heute war zwar sehr schön zu fahren, aber das Tollste waren die vielen Leute am Straßenrand am Ende der Etappe“, erzählt der Argentinier. Er hält weiter den zweiten Rang in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 30 Minuten auf Roma.

Roma stieg zufrieden aus seinem Mini. „Ich musste wieder die Strecke eröffnen und das ist nicht einfach. Es gab viele rutschige Kurven und keine Spuren, an denen man sich orientieren konnte“, berichtet der Katalane. Stephan Schott und Holm Schmidt fuhren fehlerlos und verbesserten sich in der Gesamtwertung auf den 25. Rang!

Gesamtergebnis nach der 6. Etappe - Autos
1. ROMA/ PÉRIN -MINI ALL4 Racing – 22h 11m 28s


2. TERRANOVA/ FIÚZA - MINI ALL4 Racing – 22h 41m 58s

3. PETERHANSEL/ COTTRET - MINI ALL4 Racing – 22h 44m 51s

4. DE VILLIERS/ VON ZITZEWITZ - Toyota – 22h 52m 22s

5. AL-ATTIYAH/ CRUZ - MINI ALL4 Racing – 23h 34m 03s

Motorräder
Der Etappensieg ging an Alain Duclos, der sich damit auf Rang drei de rGEsamtwertugn verbesserte. Allerdings hat er dort schon eine gute Stunde Rückstand auf Marc Coma, der Etappenzweiter wurde. Den dritten Platz holte Juan Barreda, nur knapp hinter Coma. In der Gesamtwertung liegt er ebenfalls hinter Coma, allerdings 42 Minuten. Comas Situation hat sich durch ein Missgeschick eines Konkurrenten weiter verbessert: Francisco „Chaleco“ Lopez, bislang auf Platz drei geführt, stürzte einen Abhang hinab, zerstörte seine Maschine und verletzte sich an Handgelenken und Hüften. Er wurde im Medizinischen Zentrum des Bivouacs behandelt. Es geht ihm gut, aber das ihm das Finale in seiner Heimatstadt Valparaiso entgeht, schmerzt ihn sicher sehr. Das Team Speedbrain aus Bayern kümmert sich weiter hervorragend um seine Kundensportfahrer. Alle verbliebenen Fahrer kamen gut durch die Etappe, zeichneten sich durch ihre disziplinierte Fahrweise aus und konnten sich in der Gesamtwertung weiter verbessern. Jeremias Israel Esquerre rangiert mittlerweile auf dem sensationellen Gesamtrang fünf. Er ist damit mit Abstand bester Privatfahrer im Starterfeld.

Vorläufiges Gesamtergebnis 6. Etappe – Motorräder
1. Marc Coma (ESP, KTM) 23:08:00

2. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:42:17

3. Alain Duclos (FRA, Sherco) +01:00:58

4. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +01:08:09


5. Jeremias Israel Esquerre (CHL, Speedbrain) +01:33:28

Trucks


Die Lastwagen hatten heute eine kürzere Wertungsstrecke. Nach 156 Kilometern war der MAN von Peter Versluis mit der schnellten Zeit ins Ziel geeilt. Eine außergewöhnliche Leistung des Niederländers der in der Gesamtwertung auf Rang 21 liegt. Detlev Ruf im Iveco von Hans Stacy liegt auf Platz 5, Artur Klein im MAN von Marcel Van Vliet ist auf den 8. Rang zurückgefallen.
Bauerle, Baumann, Beier haben sich wieder geringfügig verbessert, liegen nun an 26ster Stelle. Udo Kühn, Phillip Rettig und Pedro Velosa nehmen weiter an der Dakar teil, liegen auf Rang 46. Behringer und Wallenwein mussten die Dakar leider beenden.

7.Etappe: Salta - Uyuni
Roma und Coma weiter auf Kurs
Mit der 7. Etappe startete die Dakar in ihre zweite Halbzeit - wieder mit einer Marathonetappe. Die Strecke führte über die Anden und die Grenze nach Bolivien, dem insgesamt 28sten Land der Dakar. Dabei wurde die Luft in über 3600 Metern Höhe wieder dünn. Die Fahrer mussten sich voll auf die Strecke konzentrieren und hatten kaum Zeit für die phantastische Kulisse. Anspruchsvolle navigatorische Aufgaben warteten auf die Fahrer. Allerdings wurde morgens verspätet auf die Strecke gegangen, und auch die zweigeteilte Sonderprüfung musste verkürzt werden. Die Wolken hingen teilweise so tief, dass die Helikopter nicht fliegen konnten und so zunächst keine Sicherheit gewährleistet war. Der Etappensieg ging an Carlos Sainz und Timo Gottschalk im Buggy. Er war einfach der schnellste. Sainz und Gottschalk liegen auf Rang sechs der Gesamtwertung, haben den Gesamtsieg bereits abgeschrieben und wollen soviele Etappen wie möglich gewinnen, wie sie am Ruhetag zu Protokoll gaben. Könnte klappen..
Aber die Minis haben etwas dagegen. Auf der siebten Etappe kamen sieben kamen in den Top 10! Nasser Al-Attiyah (QAT) und Lucas Cruz (ESP) sicherten sich im weißen Mini Racing den zweiten Rang hinter Carlos Sainz im Buggy. Nur knapp langsamer waren die beiden Franzosen Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret im schwarzen Mini Racing auf Platz drei. Der momentan Gesamtführende Nani Roma (ESP) kam zusammen mit seinem französischen Co-Piloten Michel Périn im gelben Mini Racing als Vierte ins Ziel. Orlando Terranova (ARG) und Paulo Fiúza (POR) beendeten die siebte Etappe im orangen Mini Racing auf Position neun.

Al-Attiyha kam die WRC-ähnliche Etappe heute entgegen. „Es war eine schnelle Prüfung heute ohne spezielle Highlights“, erklärt der Katari. „Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Die große Höhe ist allerdings nicht so angenehm gewesen.“ In der Gesamtwertung liegt er noch auf Platz fünf.

Peterhansel hatte heute mit besonderes Schwierigkeiten zu kämpfen: „Immer wenn wir gerade richtig schnell unterwegs waren, stand eine Herde Lamas im Weg“, erzählt der Franzose. „Wir haben gehupt, aber sie blieben stehen. Wir mussten dann von 170 auf 50 km/h runterbremsen.“ In der Gesamtwertung liegt er auf Rang zwei mit knapp einer halben Stunde Rückstand auf seinen Teamkollegen Roma. Wie viele seiner Teamkollegen erlitt auch Roma einen Platten und musste kurz anhalten.

Abschied von SAM
Die Sächsische Automobil Manufaktur, kurz SAM, musste leider auch ihr zweites Auto aus dem Rennen nehmen. Trotz zweier Überschläge konnte SAM das Auto von Javier Campillay bis zum sechsten Tag im Rennen halten, dann aber folgte das Aus – genau wie bei Teamkollege Ilya Kuznetsov. 
„Die Dakar macht ihrem Ruf in diesem Jahr alle Ehre“, brachte Sven Knorr, Gründer und CEO der Sächsischen Automobil Manufaktur, den Charakter der 36. Ausgabe der härtesten Rallye der Welt auf den Punkt. Das Team von SAM stellte sich dieser Herausforderung erstmals mit zwei Autos und bekam die Strapazen der Dakar knallhart zu spüren. Das Ziel der vierten Etappe beispielsweise erreichte der SAM 30D CC mit der Startnummer 393 erst um 7 Uhr morgens, die Abfahrt war eigentlich für 7.30 Uhr terminiert. Mit Karenzzeit blieben den Schraubern also gerade einmal zweieinhalb Stunden, um den Allrad-Prototypen wieder in einen passablen Zustand zu versetzen. 

Das 13 Personen umfassende SAM-Team wurde für all diese Mühen jedoch nicht belohnt. Auf der fünften Etappe wurde die Fahrt von Campillay/Ocampo durch ein Motorproblem – eine Folge des Überschlags – gestoppt. Am sechsten Tag folgte dann das endgültige Aus für den gelben SAM 30D CC durch einen Kupplungsschaden. Das baugleiche Auto von Ilya Kuznetsov/Roman Elagin (Startnummer 383) war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon ausgeschieden. 


Gesamtwertung nach der 7. Etappe Autos
1. N. Roma (ESP) / M. Périn (FRA) MINI ALL4 Racing – 27h 03m 52s

2. O. Terranova (ARG) / P. Fiúza (POR) MINI ALL4 Racing – 27h 58m 26s

3. S. Peterhansel (FRA) / J.-P. Cottret (FRA) MINI ALL4 Racing – 27h 35m 23s
4. G. de Villiers (ZAF) / D. von Zitzewitz (GER) Toyota – 27h 52m 15s

5. N. Al-Attiyah (QAT) / L. Cruz (ESP) MINI ALL4 Racing – 28h 21m 55s

Motorräder
Bei den Bikes gewann der Spanier Joan Barreda seinen dritten Etappensieg bei dieser Dakar. Er nahm Coma 4 Minuten ab – das konnte dieser aber loker ab. Coma hat noch immer 38 Minuten Vorsprung auf Barreda. Barreda nutzte die von 400 auf 104 Kilometer gekürzte Etappe dennoch gut aus. Immerhin holte er über 5 Minuten auf den Vorjahressieger Cyril Despres heraus, der dritter wurde. Er kommt mit seiner neuen Yamaha immer besser zurecht. Pechvogel des Tages war Alain Duclos. Als Startfahrer machte er einen Navigationsfehler, der ihm 20 Minuten kostete. Dadurch verlor der Sherco-Fahrer seinen dritten Rang an Jordi Villadoms, mit ebenfalls etwa 38 Minuten Rückstand auf Barreda. Damit stehen nun drei Spanier an der Spitze bei den Bikes.
Gesamtwertung nach der 7. Etappe - Motorräder
1. Marc Coma (ESP, KTM) 26:40:44 hrs

2. Joan Barreda (ESP, Honda) +00:38:14
3. Jordi Viladoms (ESP, KTM) +01:16:03

4. Alain Duclos (FRA, Sherco) +01:16:35
5. Jeremias Israel Esquerre (CHL, Speedbrain) +01:39:29
Trucks


Die zweite Woche begann mit dem Comeback des Titelverteidigers Edurad Nikolaev im Kamaz. Er gewann seine erste Etappe in diesem Jahr, gute drei Minuten vor Teamkollegen Dimitri Sotnikov. Dritter war Gerard de Rooy im Iveco. Mit dem Ergebnis konnte er leben, denn er führt die Gesamtwertung noch immer an.
Der MAN von Bauerle, Baumann, Beier liegt weiter unter den Top-30 auf Rang 28. Udo Kühn und Phillip Rettig haben sich etwas vom Ende entfernt und halten Rang 46.
Gesamtwertung nach der 7. Etappe – Trucks
1 Gerard de Rooy (Iveco) 28:21:42  
2 Andrey Karginov (Kamaz) + 37:50  
3 Eduard Nikolaev (Kamaz) + 1:03:08  
4 Dmitry Sotnikov (Kamaz) + 1:21:46  
5 Hans Stacey (Iveco) + 1:45:20

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