Motor & Sport

Abu Dhabi Desert Challenge 2013

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06.04.2013 - Die Abu Dhabi Desert Challenge 2013 ist gestartet.

Am Samstag, dem 6. April, startete die dreiunzwanzigste Ausgabe der Desert Challenge.
Das Rennen ist die zweite Runde des FIA World Cup für Cross Country Rallies. Die drei Rivalen um den Gesamtsieg sind Jean-Louis Schlesser der Brasilianer Reinaldo Varela und der Pole Krystof Holowczyk im Mini. Auf den 2000 Kilometern Strecke, die von den 49 Autofahren und 51 Bikern gemeistert werden, gibt es viele Gelegenheiten, Geschichte zu schreiben. Während der nächsten 5 Tage stehen vor allem Jean-Louis Schlesser und Marc Coma im Focus. Die beiden haben jeweils sechs Siege bei der Desert Challenge eingefahren und sind damit Rekordsieger.
Beide wissen aber, dass sie alles geben werden müssen, um einen weiteren Sieg zu feiern. Besonders der 63-jährige Schlesser muss mit seinem Sognagnol-Schlesser-Buggy und Beifahrer Zhilstov gegen starke Konkurrenz antreten. Allein das X-Raid Team aus dem hessischen Trebur hat mehrere aussichtsreiche Teams an den Start geschickt. Krystof Holowczyc mit dem deutschen Beifahrer Andreas Schulz im Monster Energy Mini gewannen schon den Prolog und werden die erste Etappe über 299 Kilometer als erste angehen. Auch im Mini fahren Nani Roma und Michel Perin die ebenfalls echte Siegchancen haben. Den Prolog beendeten sie auf Platz vier. Auf Rang zwei liegt der Ford des Niedeländisch-französischen Teams Ten Bincke/Baumel, auf Rang drei die Brasilianer Gulherme Spinelli und Youssef Haddad in ihrem Mitsubishi.
Bemerkenswert ist der 9. Rang von Vernon und Viktor Rempel im X-Raid X3-BMW. Auch Christian Schott und Felipe Palermo im X-Raid Mini sind mit ihrem 12. Rang nicht unzufrieden. Damit liegen sie immer noch 3 Ränge vor jean-Louis Schlesser. Die Abstände sind allerdings sehr gering, der Prolog ging nur über 2 Kilometer.

Bei den Motorrädern geht nicht am Spanier Marc Coma vorbei. Seine Hauptkonkurrenten werden aller Wahrscheinlichkeit nach sein Teamkamerad bei KTM, Jakub Przygonski und die beiden Speedbrain-Piloten Paulo Concalves und Joan Barreda auf ihren Husqvarnas sein. Nach dem Prolog liegen ersteinmal Sam Sunderland und Helder Rodriguez auf Honda in Front. Aber die Taktik von Marc Coma beruht ja ohnehin nicht auf Etappensiegen.
Ein Auge sollte man auch auf die Fahrer aus der Region haben. Sie sind bestens ausgestattet und kennen die Dünen aus dem eff-eff. Die eine oder andere Etappe wird sicherlich von Fahrern aus den Emiraten gewonnen werden.
While the ever present Yahya Al Helei targets another T2 production class success in his trusty Nissan Patrol, the UAE’s best chance of outright success lies in the quads category where Obaid Al Kitbe defends his title, and fellow-Emirati Atif Al-Zarouni tries to follow on from his victory in the recent Hail International cross country rally in Saudi Arabia. Khalid Al Falasi, meanwhile will also be competing in the bikes class on a Honda CRF 450X.

Ergebnis Prolog, Autos:

1. Krystof Holowczyc / Andreas Schulz (POL / GER) MINI All 4 Racing X T1      01:38:60
2. Bernhard Ten Brinke / Matthieu Baumel (NLD / FRA) HRX Ford X T1             01:40:36
3. Guilherme Spinelli / Youssef Haddad (BRA / BRA) Mitsubishi ASX T1            01:40:69
4.  Nani Roma / Michel Perin (ESP / FRA) MINI All 4 Racing X T1                      01:41:54
5.  Martin Kaczmarski / Bartlomiej Boba (POL / POL) Toyota Hilux T1                 01:41:64
6.  Erik Van Loon / Wouter Rosegaar (NLD / NLD) HRX Ford X T1                     01:42:41
7.  Lucio Alvarez / Bernardo Graue (ARG / ARG) Toyota Hilux Overdrive X T1   01:43:15
8.  Nunzio Coffaro / Daniel Meneses (VEN / VEN) Toyota Hilux T1                     01:43:76
9.  Viktor Rempel / Vernon Rempel (PRY / PRY) BMW X3 T1                             01:44:73
10. Leonid Ogorodnikov / Anton Nikolaev (RUS / RUS) Toyota Hilux T1             01:46:03
 
Ergebnis Prolog Bikes:
1.   Mohanmmed Abu-Issa (QAT) Yahama Raptor 700                   01:41:41
2.   Sam Sunderland (UAE) Honda CRF 450 X                               01:41:41
3.   Helder Rodrigues (PRT) Honda CRF 450 X                              01:42:23
4.   Sebastian Husseini (NED) Honda TRX 700 XX                        01:42:25
5.   Joan Barreda Bort (ESP) Speedbrain 450 Rally                       01:43:35
6.   Nicholas Black (RSA) Yahama Raptor 700                               01:43:61
7.   Jeremias Israel Esquerre (CHL) Honda CRF 450 Dakar X       01:43:69
8.   Hussain Abdulla Adel (QAT) Suzuki 450                                   01:43:89
9.   Mohammed Al Shamsi (UAE) Honda TRX 700 XX                   01:44:82         
10.  Marc Coma Camps (ESP) KTM 450 Rally Replica                  01:45:06

Sandsturm über der ersten Etappe

Ein dramatischer Sturm sorgte dafür, dass am Sonntag die Abu Dhabi Desert Challenge nur für die Autos losging. Der Sturm wirbelte soviel Sand auf, dass kein Helikopter starten konnte. Die Regularien sagen ganz klar – ohne Helikopter in der Luft, kein Start am Boden. Aber auch als die Hubschrauber starten konnten, war noch immer viel Sand am Boden unterwegs, die Sicht stark eingeschränkt. So etwas birgt natürlich besonders Gefahren für die Biker. Also sagte die Rennleitung die erste Etappe für die Bikerk ab. Die Strecke für die Autos wurde von 299 auf 183 Kilometer verkürzt. “Die Sicherheit der Wettkämpfer, Zuschauer und der Rennhelfer hat in solchen Fällen Vorrang. Das Wetter ließ uns keine Wahl“, sagte ATCUAE Präsident Dr. Mohammed Ben Sulayem, der Gründer der Abu Dhabi Desert Challenge.

Das schlechte Wetter nutzte Lucio Alvarez mit Beifahrer Bernardo Graue in seinem Toyota Hilux Overdrive. Die Argentinier gewannen die erste Etappe mit 3 Minuten 19 Vorsprung vor Nani Roma/Michel Perin im Monsterenergy-Mini. Eric von Loon schaffte den dritten Rang mit weiteren 3 Minuten 38 Rückstand.
Titelverteidiger Jean-Louis Schlesser hatte Probleme mit dem Kompressor seines Buggys und kam nur auf den 11 Platz. Mit 35 Minuten Rückstand wird ein Sieg für ihn unwahrscheinlich. Noch schlimmer traf es aber den anderen Favoriten Kristof Holovczyc mit Beifahrer Andreas Schulz. Die zwei schafften mit ihrem Mini nach technischen Problemen nur den 30 Rang und haben fast zwei Stunden Rückstand auf Rang 1.
Besser lief es da für Stephan Schott und Filipe Palmeiro aus Portugal. Der neue, spontan eingeflogene Beifahrer und Schott erzielten mit ihrem Mini den 16. Platz. Die Neulinge im X-Raid Team die Paraguaer Viktor und Vernon Rempel, kamen als 26ste ins Ziel. „Wir hätten viel schneller sein können, aber wir mussten Krzysztof helfen!“
Der genannte Krzystof Holowczyc hatte ein massives Problem mit dem Antrieb. „Ab unserer Panne hatten wir defacto nur noch einen Dreirad-Antrieb. Jetzt ist ein Sieg nicht mehr realistisch. Aber wir werden trotzdem so gut wie möglich Druck machen!“
Die zweite Etappe wird wieder über Dünen führen. Nach 134 Kilometern Überführung wird es über 250 Kilometer Spezialprüfung geben.

Top-Ten nach der ersten Etappe: Autos
1. Lucio Alvarez / Bernardo Graue (ARG / ARG) Toyota Hilux Overdrive X T1     01:52:03
2. Nani Roma / Michel Perin (ESP / FRA) MINI All 4 Racing X T1                        01:55:22
3. Erik Van Loon / Wouter Rosegaar (NLD / NLD) HRX Ford X T1                       01:59:00
4. Guilherme Spinelli / Youssef Haddad (BRA / BRA) Mitsubishi ASX T1             02:07:24
5. Mohamed Al Mansoori / (UAE) Nissan Pathfinder T1                                        02:08:50
6. Mansour Al Helei / Ali Mirza (UAE / UAE) Nissan Patrol T2                              02:20:27
7. Bernhard Ten Brinke / Matthieu Baumel (NLD / FRA) HRX Ford X T1              02:20:55
8. Martin Kaczmarski / Bartlomiej Boba (POL / POL) Toyota Hilux T1                   02:25:22
9. Ahmed Fahim (UAE) Polaris 900 T3                                                                  02:26:51
10. Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 X T1                   02:27:41 

Top-Ten nach der ersten Etappe: Bikes
1.   Mohanmmed Abu-Issa (QAT) Yahama Raptor 700                                       01:41:41
2.   Sam Sunderland (UAE) Honda CRF 450 X                                                  01:41:41
3.   Helder Rodrigues (PRT) Honda CRF 450 X                                                 01:42:23
4.   Sebastian Husseini (NED) Honda TRX 700 XX                                           01:42:25
5.   Joan Barreda Bort (ESP) Speedbrain 450 Rally                                          01:43:35
6.   Nicholas Black (RSA) Yahama Raptor 700                                                  01:43:61
7.   Jeremias Israel Esquerre (CHL) Honda CRF 450 Dakar X                          01:43:69
8.   Hussain Abdulla Adel (QAT) Suzuki 450                                                      01:43:89
9.   Mohammed Al Shamsi (UAE) Honda TRX 700 XX                                      01:44:82         
10.  Marc Coma Camps (ESP) KTM 450 Rally Replica                                     01:45:06

Der Tag nach dem Sturm – Doppelsieg für X-Raid

X-Raids Nani Roma übernahm nach der zweiten Etappe der Abu Dhabi Desert Challenge die Führung in der Gesamtwertung der Autos. Auf den 250 Kilometern der Spezialprüfung konnten Roma und Beifahrer Michel Perin im Mini voll überzeugen. Krzysztof Holowczyc und Andreas Schulz sicherten sich den zweiten Platz. Das dritte X-Raid Team mit Stephan Schott und Filipe Palmeiro erreichte den zwölften Rang. 17 Minuten und 10 Sekunden Etappendritte wurden die Brasilianer Guilherme Spinelli und Youssef Haddas auf ihrem Mitsubishi ASX mit 17 Minuten und 10 Sekunden Rückstand auf Roma. Die Brasilianer sind damit zweite der Gesamtwertung. Das ist eine bemerkenswerte Leistung, denn Spinelli hat bisher keine Wüstenerfahrung. Dritter ist der Holländer Bernhard Ten Brinke mit Beifahrer Mathieu Baumel, gefolgt von seinem Landsmann Erik van Loon, beide in Ford X. Der Führende nach der ersten Etappe, der Argentiner Lucio Alvarez musste das Rennen beenden, da sein Toyota Hilux nicht mehr rennfähig war.
Bemerkenswert war das Rennen von Jean-Louis Schlesser, der sich um sechs Plätze in der Gesamtwertung verbesserte und nun auf Rang 5 liegt. Alle Fahrer waren sich einig, dass die Etappe extrem hart war.

Motorräder: Sunderland düpiert Favoriten
Hart war die Etappe auch für die Motorradpiloten. Extrem weicher Sand auf sehr steilen Dünen verlangte Gefühl in der Gashand und im Bremsfuss. Am besten kam Sam Sunderland mit seiner Honda mit der Strecke zurecht. Der Brite gewann die Etappe mit 2 Minuten 13 Sekunden Vorsprung vor Marc Coma, KTM. Dritter wurde Paulo Goncalves vom Speedbrain-Team auf Husqvarna.
“Es war sehr heiß“, sagte Sunderland am Ziel. “Ich hatte gegen Ende der Etappe kleine Probleme mit der Navigation, aber mein Bike läuft einwandfrei.”
Sunderland war bis 2011 Motocross-Fahrer. Er gewann bereits Etappen auf großen Rallys. An der letzten Dakar konnte er wegen einer Verletzung nicht teilnehmen – man darf gespannt sein, was er zu leisten im Stande ist.
Joan Barreda vom Speedbrain-Team, der ebenfalls zum Favoritenkreis zählte, musste die Desert Challenge aufgeben. Nach einem Sprung traten bei ihm starke Schmerzen am Handgelenk auf, welches er sich auf der Dakar verletzt hatte.

Die dritte Etappe wird es ebenfalls in sich haben: insgesamt absolvieren die Teilnehmer 413,60 Kilometer, davon 284,98 Kilometer gegen die Uhr. Auf dem Programm steht, wie schon in den vergangenen Tagen: Sand und Dünen!

Gesamtwertung nach 2. Etappe - Autos
1. Nani Roma / Michel Perin (ESP / FRA) MINI All 4 Racing X T1                        06:06.57
2. Guilherme Spinelli / Youssef Haddad (BRA / BRA) Mitsubishi ASX T1             06:24.07
3. Bernhard Ten Brinke / Matthieu Baumel (NLD / FRA) HRX Ford X T1              06:43.38
4. Erik Van Loon / Wouter Rosegaar (NLD / NLD) HRX Ford X T1                       06:43.46
5. Jean Louis Schlesser / Konstantin Zhilstov (FRA /RUS) Schlesser Orignal     06:57.50
6. Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 X T1                    07:07.27
7. Yasir Saeidan (SAU) / Sebastien Telauny (FRA) Polaris T3                              07:24.23
8. Leonid Ogorodnikov / Anton Nikolaev (RUS / RUS) Toyota Hilux T1                07:36.38
9. Yahya Alhelei / Khalid Alkendi (ARE / ARE) Nissan Petrol T2                           07:39.08
10. Holowczyc Krystof / Schulz Andreas (POL / GER) MINI All 4 Racing X T1     07:59.23

Gesamtwertung nach 2. Etappe - Bikes
1. Sam Sunderland (UAE) Honda CRF 450 X                                03:41:00
2. Marc Coma Camps  (ESP) KTM 450 Rally Replica                    03:43:13
3. Paulo Goncalves (PRT) Speedbrain 450 Rally                           03:43:54
4. Pal Anders Ullevalseter (NOR) KTM 450 Rally                           03:55:38
5. Jakub Przygonski (POL) KTM 450 Rally Replica                        04:00:38
6. Sebastian Husseini (NED) Honda TRX 700 XX                          04:01:26
7. David MC Bride (GBR) KTM 500 EXC                                        04:02:56
8.  Tedeusz Blazusiak (POL) KTM 450 Rally Replica                      04:06:14
9.  Juan Salvatierra Carlos (BOL) HM Honda CRE F 500 X            04:10:22
10. Miran Stanovnik (SVN) KTM 450 Rally Replica                         04:12:51
ABU DHABI DESERT CHALLENGE SPECIAL STAGE ACTION GUIDE

Schlesser gewinnt die 3. Etappe in den Dünen von Rub al-Khali

Jean-Louis Schlesser hat es mal wieder allen gezeigt. Er gewann die Etappe souverän vor Krzysztof Holowczyc und Andreas Schulz im X-Raid Mini. Dritte wurden Nani Roma und Michel Perin, ebenfalls im Mini. Nach den 284 Kilometern der dritten Etappe hat sich der Vorsprung von Nani Roma in der Gesamtwertung auf über 40 Minuten fast verdoppelt. Jean-Louis Schlesser hat sich mit seinem Sieg auf den dritten Platz vorgeschoben. Auf Rang zwei liegen die Brasilianer Guilherme Spinelli und Youssef Haddad in ihrem Mitsubishi ASX. Auf der dritten Etappe wurden sie vierte.
Nani Roma beurteilte das Rennen so: „Es war wieder eine schwierige Strecke mit sehr weichem Sand. In der Wüste muss man sich immer aufs äußerste konzentrieren. Aber so ist es immer bei der Desert Challenge.“
Spinelli ist immer noch begeistert von der Wüste: „Es war schwer, aber ganz anders als gestern! Manchmal sehr schnell, dann wieder langsam... Ich habe direkt nach dem Start schon einen Fehler gemacht, der uns 10 Minuten kostete – aber egal, jede Minute in der Wüste ist eine tolle Erfahrung für mich!“
Für Stephan Schott war es eine gute Etappe. Er war nur einmal kurz steckengeblieben und kam ansonsten ohne Probleme durch den Sand. „Hinter einer Düne war ein Loch, in dem wir festhingen“, erzählt der Deutsche. Allerdings stoppte das Duo kurz vor dem Ziel bei einem verletzten Motorradpiloten. Sie riefen den Helikopter und warteten mit der Pilot abtransportiert wurde. Nach ungefähr 30 Minuten fuhren sie weiter. Im Ziel hielten sie den zehnten Rang inne. Doch ihnen wurde die Zeit gutgeschrieben und sie beendeten die Etappe auf dem 8. Rang.

Motorräder: An der Spitze wird’s eng

Auf der dritten Etappe der Motorräder ging es knapp zu. Zwischen dem Etappensieger Jakub Przygonski auf seiner KTM und dem fünften, Sam Sunderland auf Honda, lagen keine vier Minuten! Sunderland konnte also seine Führung in der Gesamtwertung verteidigen, obwohl Goncalves auf Rang zwei, Marc Coma auf drei und der Norweger Pal Anders Ullevalseter auf Rang vier ihm Zeit abnehmen konnten.
In der Gesamtwertung liegen die Honda von Sunderland und die Speedbrain-Husqvarna von Paolo Goncalves nun vor fünf KTMs, angeführt von Marc Coma auf Rang drei.
Goncalves will das Rennen auf jeden Fall gewinnen: „Heute war es wichtig, den Kontakt zu meinen beiden Hauptkontrahenten Coma und Sunderland zu halten und dabei möglichst Zeit gutzumachen. Das hat trotz der extremen Bedingungen prima geklappt. Ich konnte die äußerst weichen Sanddünen perfekt surfen und mich voll auf das Motorrad verlassen. Es sind aber noch zwei Tage bis ins Ziel; es gilt also, weiter konzentriert zu arbeiten, denn die Abstände sind sehr gering. Bei diesen Extrembedingungen haben es besonders die Nicht-Profis sehr schwer. Der Sand wird im Laufe des Tages immer heißer und weicher, sie kommen in die brutale Hitze der Mittagszeit und müssen dadurch noch härter arbeiten, um durchzukommen.“
Für Przygonski war es ein guter Tag: “Ich habe die Etappe gewonnen, das ist immer gut. Unterwegs trafen wir auf Kamele, das war eine spannende Erfahrung. Und die vielen Sprünge haben mir auch gefallen!“
Auch andere Fahrer sind von der Strecke und den Erfahrungen darauf hingerissen. Der Brasilianer Dimas Mattos berichtet vom Gefühl der Kameradschaft: „Es ist so toll! Ich bin zum ersten Mal hier und ich liebe es. Ich habe heute Freunde gewonnen. Ich kenne zwar ihre Namen nicht, aber wir fuhren zusammen und das war der Wahnsinn!“

Führende nach der 3. Etappe - Autos
1. Nani Roma / Michel Perin (ESP / FRA) MINI All 4 Racing X T1                        09:47.03
2. Guilherme Spinelli / Youssef Haddad (BRA / BRA) Mitsubishi ASX T1             10:27.42
3. Jean Louis Schlesser / Konstantin Zhilstov (FRA /RUS) Schlesser Orignal      10:33.24
4. Bernhard Ten Brinke / Matthieu Baumel (NLD / FRA) HRX Ford X T1              10:47.32
5. Erik Van Loon / Wouter Rosegaar (NLD / NLD) HRX Ford X T1                       10:57.21
6. Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 X T1                    11:37.01
7. Holowczyc Krystof / Schulz Andreas (POL / GER) MINI All 4 Racing X T1      11:38.54
8. Leonid Ogorodnikov / Anton Nikolaev (RUS / RUS) Toyota Hilux T1               12:05.06
9. Stephan Schott / Holm Schmidt (GER / GER) MINI All 4 Racing T1                12:28.39
10. Yasir Saeidan (SAU) / Sebastien Telauny (FRA) Polaris T3                           12:28.58
Führende nach der 3. Etappe - Bikes
1. Sam Sunderland (UAE) Honda CRF 450 X                                    07:22:08
2. Paulo Goncalves (PRT) Speedbrain 450 Rally                               07:23:06
3. Marc Coma Camps  (ESP) KTM 450 Rally Replica                        07:23:25
4. Pal Anders Ullevalseter (NOR) KTM 450 Rally                               07:35:54
5. Jakub Przygonski (POL) KTM 450 Rally Replica                            07:37:54
6. David McBride (GBR) KTM 500 EXC                                             07:57:36
7.  Tedeusz Blazusiak (POL) KTM 450 Rally Replica                         07:58:44
8.  Sebastian Husseini (NED) Honda TRX 700 XX                            08:00:43
9.  Juan Salvatierra Carlos
(BOL) HM Honda CRE F 500 X                        08:01:5510. Miran Stanovnik (SVN) KTM 450 Rally Replica                        08:07:01

Roma bereitet Titelgewinn vor, Sunderland im Pech

Die Abu Dhabi Desert Challenge 2013 scheint zumindest bei den Autos nach der vorletzten von 5 Etappen entschieden zu sein. Jean-Louis Schlesser gewann die Etappe, , Nani Roma und Beifahrer Michel Perin im Mini wurden lediglich fünfte. Aber sie konnten ihren Vorsprung in der Gesamtwertung bei 37 Minuten stabilisieren.
Auf den 266 Kilometern der 4. Etappe zeigte Schlesser alle Qualitäten, die in ihm stecken und gewann mit über neun Minuten Vorsprung. Damit setzte er sich auf den zweiten Rang der Gesamtwertung. Den zweiten Platz der Etappe holte sich der Holländer Ten Brinke im Ford X.
Krzysztof Holowczyc und Andreas Schulz vom X-raid Team belegten in ihrem Mini All4 Racing die Position drei. Stephan Schott /Filipe Palmeiro (POR) erreichten mit ihrem Mini den zehnten Rang.
Holowczyc war als Zweiter hinter Schlesser in die Prüfung gestartet, Roma als Dritter. Zwar holte Roma auf seinen Teamkollegen auf, entschied sich aber, hinter ihm zu bleiben. „Ich will kein Risiko mehr eingehen. Hier gibt es Stellen, wenn man da stecken bleibt, verliert man viel Zeit“, so Roma. „Deswegen bin ich Krzysztof gefolgt und habe mir den Weg quasi zeigen lassen.“ Aber auch Holowczyc ging mit Bedacht in die heutige Etappe. „Diese Rallye ist kein Ort um wirklich zu pushen“, erklärt der Pole. „In den Dünen kann zu viel passieren. Trotzdem hat die Prüfung heute Spaß gemacht, denn sie war schön flüssig zu fahren.“ In der Gesamtwertung konnte er sich um eine Position auf Rang sechs verbessern. Wie bei seinen beiden Teamkollegen verlief auch der Tag bei Schott ohne größere Probleme. Mit seinem zehnten Platz stabilisierte er seinen neunten Gesamtrang. Damit liegen alle drei X-Raid Minis in den Top-Ten.

Motorräder: Sunderland mit Zeitstrafe

Fahrerisch hatte Sam Sunderland die vierte Etappe für sich entschieden. 58 Sekunden Führung hätte er über Nacht auf Marc Coma gehabt – und dass, obwohl er auf dem letzten Teil der Strecke noch Probleme mit dem Auspuff bekam! Leider sprach Sunderland nach der Zieleinfahrt zu lange über sein Auspuffproblem mit einem Techniker und verließ die Ziel-Aera auf dem falschen Weg. Dafür bekam er 10 Minuten Zeitstrafe – bedauerlich. So liegt Marc Coma nun nach der 4. Etappe in Führung. Der KTM-Fahrer fürht 42 Sekunden für Paulo Goncalves mit seiner Husqvarna. Der Portugiese glaubt noch an seine Chance: „Für mich galt heute erneut die klare Ansage, dass ich hautnah an Marc und Sam dranbleibe, um für den Finaltag morgen in der besseren Verfolgerposition starten zu können und gleichzeitig keine Zeit zu verlieren. Das Streckenprofil war auch heute wieder ideal für mich, denn es war wieder eine reine Sandetappe mit jeder Menge Surfeinlagen in den Dünen. Die Temperaturen allerdings sind fast unmenschlich heiß.“
 
Gesamtwertung nach der 4. Etappe - Autos
1. Nani Roma / Michel Perin (ESP / FRA) MINI All 4 Racing X T1                        13:41.01
2. Jean Louis Schlesser / Konstantin Zhilstov (FRA /RUS) Schlesser Orignal      14:18.10
3. Guilherme Spinelli / Youssef Haddad (BRA / BRA) Mitsubishi ASX T1             14:38.13
4. Bernhard Ten Brinke / Matthieu Baumel (NLD / FRA) HRX Ford X T1             14:56.36
5. Erik Van Loon / Wouter Rosegaar (NLD / NLD) HRX Ford X T1                       15:03.03
6. Krystof Holowczyc / Schulz Andreas (POL / GER) MINI All 4 Racing X T1      15:33.14
7. Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 X T1                    15:55.05
8. Leonid Ogorodnikov / Anton Nikolaev (RUS / RUS) Toyota Hilux T1                16:34.08
9. Stephan Schott / Holm Schmidt (GER / GER) MINI All 4 Racing T1                 16:49.27
10. Yasir Saeidan (SAU) / Sebastien Telauny (FRA) Polaris T3                            16:52.08


Gesamtwertung nach der 4. Etappe - Bikes
1. Sam Sunderland (UAE) Honda CRF 450 X                                   11:16.54
2. Marc Coma Camps  (ESP) KTM 450 Rally Replica                       11:19.47
3. Paulo Goncalves (PRT) Speedbrain 450 Rally                              11:20.29
4. Pal Anders Ullevalseter (NOR) KTM 450 Rally                              11:33.13
5. Jakub Przygonski (POL) KTM 450 Rally Replica                           11:37.22
6.  Tedeusz Blazusiak (POL) KTM 450 Rally Replica                        12:07.52
7.  Juan Salvatierra Carlos (BOL) HM Honda CRE F 500 X              12:09.04
8.  Miran Stanovnik (SVN) KTM 450 Rally Replica                            12:18.57
9.  Ozair Khalid Khamis (UAE) Honda CRF 450 X                            12:42.12
10.Sean Linton (GBR) KTM 500 EXC                                               12:49.04

X-Raid und Marc Coma siegen bei der Abu Dhabi Desert Challenge

Nani Roma ließ sich den Sieg bei der Abu Dhabi Desert Challenge 2013 nicht mehr nehmen. Er fuhr auch die letzte Etappe auf Sicherheit und erreichte mit Beifharer Michel Perin als fünfter das Ziel. Die Etappe gewann einmal mehr Jean-Louis Schlesser mit Beifahrer Konstanitn Zhilstov aus Russland. Die beiden schließen die Gesamtwertung mit knapp 21 Minuten Rückstand als Zweite ab.
Im Ziel sagte ein sichtlich erfreuter Nani Roma: “Es ist immer schön, so eine schwere Rallye zu gwinnen. Ich freue mich für das ganze Team, denn wir haben alle zusammen gewonnen! Die ersten drei Tage waren besonders hart, denn ich musste die Strecke eröffnen.”
Auf dem dritten und vierten Platz der Gesamtwertung liegen die Ford X der Niederländer Ten-Brinke und Van-Loon. Auf dem fünften Rang folgt der Mini von Holowczyc/Schulz. Wie anspruchsvoll das Rennen war, zeigt die Tatsache, dass unter den ersten sieben der Gesamtwertung fünf verschiedene Hersteller zu finden sind.
Für das Monster Energy X-raid Team war die Rallye ein Erfolg: „Ein ganz tolles Ergebnis! Alle drei Mini All4 Racing in den Top 8“, freute sich Monster Energy X-raid Teamchef Sven Quandt. „Leider hatten wir zu Beginn ein paar Schwierigkeiten, aber das Team und die Fahrer haben tolle Arbeit geleistet. Nani ist konstant durchgefahren und Krzysztof konnte viele Positionen gutmachen. Für Stephan Schott ist der achte Gesamtrang bei dem starken Feld ein super Ergebnis.“
Holowczyc hatte von der Rallye mehr erwartet, aber sein Problem vom ersten Tag konnte er nicht mehr ausgleichen. „Ohne die Schwierigkeiten auf der ersten Etappe, wäre es sicherlich ein toller Kampf zwischen Nani und mir geworden“, meinte der Pole im Ziel der letzten Etappe. Stefan Schott war mit der letzten Etappe genauso zufrieden wie mit der gesamten Wettfahrt. “Das war eine schöne schnelle Stage“, freute sich der Deutsche im Ziel. Er hatte sich während der Rallye von Tag zu Tag gesteigert und sich schließlich Platz acht gesichert. „Ich bin extrem zufrieden mit der Rallye“, so Schott. „Aber wenn man im Ziel ist, denkt man sich immer: vielleicht wäre doch noch mehr gegangen.“ Mit diesem achten Rang fuhr er sein bestes Ergebnis mit X-raid ein.

Motorräder: 32 Sekunden Vorsprung für Coma

Marc Coma siegte zum siebten Mal in Abu Dhabi. Allerdings nur wegen einer Zeitstrafe für Sam Sunderland auf Honda, der dieser Desert Challenge seinen Stempel aufdrückte. Coma erkannte die Leistung von Sam Sunderland an: “Ich bin glücklich über meinen Sieg, aber Sam tut mir leid. Er war klar der schnellste Fahrer über die fünf Renntage und hätte den Sieg verdient. Aber so sind die Regeln“. Der Grund für Sunderlands Zeitstrafe war ein Missgeschick nach der Zieleinfahrt der vierten Etappe. Das kostete dem Briten mit Wohnsitz in Dubai einen Start-Ziel-Sieg. „Eigentlich war es eine echt gute Woche für mich, aber ich habe gestern einen dicken Fehler gemacht“, zeigte sich Sunderland einsichtig, „nach einem langen Gespräch mit dem Mechaniker habe ich den Zielbereich nicht korrekt durchfahren und dafür die Strafe kassiert. Das kotzt mich an, aber so sind die Regeln.“ Immerhin kam er als dritter noch auf das Podium. Zweiter der Gesamtwertung wurde Paulo Goncalves vom Speedbrain Team auf Husqvarna. Nur 32 Sekunden trennten ihn am Ende von Marc Coma.
Goncalves gewann die letzte Etappe, allerdings nur mit zehn Sekunden Vorsprung. Nach 296 Kilometern Spezialprüfung ist das denkbar knapp. Goncalves startete hinter Coma und gab sofort Vollgas. Aber auch Coma machte Druck, wusste er doch, dass es um den Gesamtsieg geht. Da diese Etappe kaum Schwierigkeiten barg, konnte Goncalves keine Zeit gutmachen. So verpasste der 34-Jährige Portugiese den Sieg, grämte sich aber nicht darüber: „Ich habe alles gegeben und bin überwältigt. Etappensieg und zweiter in der Gesamtwertung, das ist großartig. Es war eine Etappe wie im Hitchcock-Film. Der kleinste Fahrfehler, und alles wäre vorbei gewesen. Aber unser Team war hervorragend und vor allem haben wir gezeigt, dass wir so schnell sind wie die Besten!“
Auch Speedbraion-Teamchef Wolfgang Fischer war zufrieden: „32 Sekunden Abstand nach so einer langen und schweren Rallye sind absolut bemwerkenswert. Es zeigt, wie eng beieinander die Top-Fahrer in diesem Sport sind! Leider ist einer Joan Barreda ausgefallen, aber beim nächsten Rennen der Saison in Katar wird er wieder dabei sein, ebenso wie Quinn Cody. Dann werden wir wieder angreifen!“



Endstand Abu Dhabi Desert Challenge - Autos
1. Nani Roma / Michel Perin (ESP / FRA) MINI All 4 Racing X T1                        16:38.02
2. Jean Louis Schlesser / Konstantin Zhilstov (FRA /RUS) Schlesser Orignal      17:05.00
3. Bernhard Ten Brinke / Matthieu Baumel (NLD / FRA) HRX Ford X T1              17:47.54
4. Erik Van Loon / Wouter Rosegaar (NLD / NLD) HRX Ford X T1                       17:57.40
5. Krystof Holowczyc / Schulz Andreas (POL / GER) MINI All 4 Racing X T1      18:27.34
6. Miroslav Zapletal / Maciej Marton (CZE / POL) Hummer H3 X T1                    19:07.12
7. Leonid Ogorodnikov / Anton Nikolaev (RUS / RUS) Toyota Hilux T1               19:34.30
8. Stephan Schott / Holm Schmidt (GER / GER) MINI All 4 Racing T1                19:55.36
9. Martin Kaczmarski / Bartlomiej Boba (POL / POL) Toyota Hilux T1                  20:38.31
10. Yasir Saeidan (SAU) / Sebastien Telauny (FRA) Polaris T3                            20:59.36
Endstand Abu Dhabi Desert Challenge - Bikes
1. Marc Coma Camps  (ESP) KTM 450 Rally Replica                        14:23.51
2. Paulo Goncalves (PRT) Speedbrain 450 Rally                               14:24.23
3. Sam Sunderland (UAE) Honda CRF 450 X                                    14:32.36
4. Pal Anders Ullevalseter (NOR) KTM 450 Rally                               14:41.03
5. Jakub Przygonski (POL) KTM 450 Rally Replica                            14:41.53
7.  Juan Salvatierra Carlos (BOL) HM Honda CRE F 500 X               15:26.01
6.  Tedeusz Blazusiak (POL) KTM 450 Rally Replica                         15:27.12
8.  Miran Stanovnik (SVN) KTM 450 Rally Replica                             15:41.22
9.  Khalid Khamis Ozair (UAE) Honda CRF 450 X                              16:05.43
10.Sean Linton (GBR) KTM 500 EXC                                                 16:22.02

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