Motor & Sport

Abu Dhabi Desert Challange 2011

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11.04.2011 - Bei der Rallye in der arabischen Wüste zeigen die erfahrenen Dakar-Sieger, was sie können.

Jean-Louis Schlesser, Stephane Peterhansel und Marc Coma beherrschen die Dünen – aber die Fahrer aus den Emiraten schlagen sich gut.

Wer die übermacht der Touaregs und BMWs bei der Dakar bedauert hat, dem hat diese Rallye in den Vereinigten Arabischen Emiraten gut gefallen.
In der Schlusswertung fanden sich sechs verschiedene Marken auf den ersten sechs Rängen. Das ist auch ein Hinweis auf die Härte des Rennens.
Ständig ging es bei großer Hitze über Dünen und Sandfelder. Sogar wüstenerfahrene Fahrer wie Peterhansel litten unter der Hitze: „Am Ende der Etappen war es sehr schwer, die Konzentration aufrecht zu halten. Man musste unglaublich viel trinken!“

Peterhansel fuhr den BMW Mini im Rallyeumbau des hessischen X-Raid-Teams zum Sieg. Seine schärfsten Konkurrenten waren Teamkollege Leonid Novitsky mit Beifahrer Andreas Schulz auf ihrem BMW X3 sowie der Buggyfahrer Jean-Louis Schlesser mit Beifahrer Konstantin Zhiltsov aus Russland.
Peterhansel und sein Copilot Jean Cottret hatten die schwierige Team Aufgabe den Mini aus zu testen und dennoch auf Sieg zu fahren.
Das gelang offensichtlich gut. Peterhansel war mit dem Wagen sehr zufrieden: „Der Wagen hat eine Riesenpower und wenig Gewicht, das zahlt sich besonders am Dünenkamm aus.“
Mit dem neuen Monster-Energy Mini holte Peterhansel gleich den Etappensieg der ersten beiden Tage.
Auch die dritte, die schwerste Etappe wurde bis kurz vor dem Ziel von Peterhansel angeführt. Doch dann grub sich der Mini im Sand ein und der BMW von Leonid Novitsky konnte vorbeiziehen und sogar die Führung in der Gesamtwertung übernehmen.
Die fünf Minuten Vorsprung holte Peterhansel aber gleich in der nächsten Etappe wieder auf und gewann schließlich mit fünf Minuten vor seinem Teamkollegen.
Mit seinem fünften Gesamtsieg in der Autokategorie und zwei weiteren Gesamtsiegen bei den Motorrädern ist Stephan Peterhansel nun Rekordsieger der UAE Desert Challange.

Dritter wurde Jean-Louis Schlesser mit seinem Sonangol-Buggy. Schlesser hatte mit dem Zweiradantrieb nur 15 Minuten Rückstand auf den BMW X3 von Novitsky auflaufen lassen und gewann sogar zwei Teilabschnitte des Rennens. „Es war eine schöne Rallye mit tollen Landschaften und vielen technisch anspruchsvollen Dünen. Die Hitze war unglaublich!“ sagte der 62-jährige Franzose, der an der diesjährigen Dakar nicht teilgenommen hatte.
Auf die Plätze 9 und 10 fuhren schon die ersten Kamaz Trucks.
Die russischen Fahrer Nikolaev und Karginov holten alles aus ihren 12-Tonnern heraus.

Endergebniss

1 PETERHANSEL Stephane FRA COTTRET Jean-Paul FRA Monster Energy MINI T1 20:34h
2 NOVITSKIY Leonid RUS SCHULZ Andreas D BMW X3 T1 20:49 h
3 SCHLESSER Jean Louis FRA ZHILTSOV Konstantin RUS SCHLESSER Buggy T1 21:37
4 ALHELI Yahya ARE ALKENDI Khalid ARE Yahya ISUZU T1 26:07
5 ROSSO Laurent FRA ROSSO Christian FRA NISSAN T2 27:15
6 JUKNEVICIUS Antanas LTU BUCIUNAS Vytautas LTU BOWLER T1 29:56
7 ROSSO Joseph FRA LENEVEU Guy-Georges FRA NISSAN T2 31:09
8 AL MUHANNA Ibrahim SAU AL SANAD Osama SAU NISSAN T2 34:28
9 NIKOLAEV / MIZYUKAEV / RYBAKOV RUS KAMAZ T4 48:23
10 KARGINOV / MOKEEV / SOTNIKOV RUS KAMAZ T4 54:10

Motorräder
Ein Blick auf das Endergebnis bei den Motorrädern scheint eine klare Sprache zu sprechen: Marc Coma vor Helder Rodrigues – die Wüstenerfahrung setzte sich am Ende durch. Coma steuerte seine KTM 450 bereits zum 5. Mal zum Sieg bei der UAE Desert Challange.
Er übernimmt damit die Führung in der FIM Cross County WM.
Auf den über 1500 Kilometern nahm der dem Portugiesen Rodriguez auf seiner 450er Yamaha nur 5 Minuten ab. Den dritten Platz holte sich der KTM-Taamkollege von Coma, der Pole Jakub Przygonski.

Besonders Aufsehen erregte aber Sam Sunderland. Der erst 21 Jahre alte Brite gewann zwei Etappen mit großem Vorsprung.
Er wurde der jüngste Etappensieger der AbuDhabi Desert Challenge.
Das viel versprechende Talent beendete die Rallye auf hinteren Plätzen, da er auf der dritten Etappe 25 Stunden Zeitstrafe anhäufte. Sunderland steuert eine KTM für ein Team aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Das deutsche Speedbrain-Team, bei der Dakar noch mit selbst-modifizierten BMWs unterwegs, tritt jetzt als das offizielle Husqvarna-Team an. Mit dem vierten Platz des Holländers Frans Verhoeven und David Fretigne auf Rang sieben ist das Team sehr zufrieden. Besonders der zweite Platz von Verhoeven auf der letzten Etappe läßt das Team positiv in die Zukunft blicken.


Endergebnis Motorräder

1 COMA Marc, SPA KTM 450 18:28
2 RODRIGUES Helder, POR YAMAHA 450 18:33
3 PRZYGONSKI Jakub, POL KTM 450 18:41
4 VERHOEVEN Frans,NED HUSQVARNA 450 18:45
5 ULLEVALSETER Pal, NO KTM 450 18:48
6 FARIA Ruben, POR KTM 450 18:50
7 FRETIGNE David,FRAU HUSQVARNA 450 18:56
8 CZACHOR Jacek, POL KTM 450 19:37
9 DABROWSKI Marek, POL KTM 690 19:41
10 CECI Paolo, ITA BETA 450 19:58

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