Motor & Sport

Oilibya 2010

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13.05.2010 - Start zur Oilibya Tunesien Rallye 2010.

Etappe1
Bereits der erste Tag der Tunesien Rallye hatte es in sich. Die Teilnehmer mussten die längste Etappe der Rallye hinter sich bringen. Ingesamt 580 Kilometer davon 180 gegen die Uhr durch Berge und Felder standen auf dem Programm. Dazu hatte die Organisation eine winklige Strecke und eine schwierige Navigation angekündigt.

Bei den Autos ließen Leonid Nowitskiy und seine deutscher Beifahrer Andi Schulz noch etwas ruhiger angehen. Das russisch-deutsche Duo war im Ziel drei Minuten langsamer als der französische Sieger Christian Lavielle, der nach 2:23 Stunden im Ziel ankamen. Jean-Louis Schlesser und Eric Vigouroux liegen auf den Plätzen drei und vier in Lauerstellung. Laurent Rosso, der Zweitplatzierte der Weltcup-Tabelle, lag im Ziel auf dem 16. Rang.

Bei den Motorrädern sicherte sich Chaleco Lopez den ersten Tagessieg. Allerdings war er nur knapp zwei Minuten schneller als der Tscheche Jakub Przygonski auf Rang zwei. Auf die beiden folgten Marc Coma, Helder Rodrigues und David Casteu. Die fünf liegen innerhalb von 6:18 Minuten und damit noch sehr eng beieinander.

Etappe2
Die 2.Etappe bei der Tunesien Rallye führte die Teilnehmer in die ersten Dünen und bereits 7 Uhr morgens standen 25 Grad auf dem Thermometer. 289 Kilometer ohne Verbindungsstrecke direkt vom Biwak in Douz nach Nekrif stand auf dem Plan. Nach den Dünen erwartete die Piloten eine steinige Strecke, bevor die Etappe mit WRC-ähnlichen-Passagen endete.

Wie auf der gestrigen ersten Etappe sicherte sich der Russe Leonid Novitskiy den zweiten Rang. Den Tagessieg holte sich der Franzose Eric Vigouroux, der die 289 Kilometer in 2h 54min 44sek hinter sich brachte und damit gerade mal 40 Sekunden schneller war als der Russe. Novitskiy übernimmt damit die Führung in der Gesamtwertung. Christian Lavielle war im Ziel rund fünf Sekunden langsamer als die Spitze. Der vierte Siegesfavorit bei dieser Rallye Jean-Louis Schlesser erreichte mit einem Rückstand von 9.33 Minuten Platz vier.

Bei den Motorrädern konnte sich Chaleco Lopez den zweiten Tagessieg sichern und damit auch die Führung in der Gesamtwertung halten. Er kam nach 3h 20min 10 sek im Ziel an. Runde drei Minuten langsamer war Helder Rodriguez auf Rang zwei, gefolgt von David Casteu, dem über neun Minuten auf den Sieger fehlten. _Eine tolle Etappe für die Navigation_, erzählt der Franzose im Ziel. _Aber auf Roadbook zu sehen und gleichzeitig zu fahren, was eine Herausforderung._ Jakub Przygonski sicherte sich den vierten Platz.

Der Spanier Marc Coma kam nur auf dem achten Rang ins Ziel – er hatte einen Rückstand von rund 25 Minuten. Rang zehn sicherte sich der Deutsche Tim Trenker, der damit auch in der Gesamtwertung auf den zehnten Platz klettert.

Etappe3
Die 3. Etappe der Tunesien Rallye, eine 265 Kilometer lange Schleife um Nekrif, hatte nicht nur Hitze, sondern auch einen Sandsturm zu bieten. Jean Louis Schlesser und Marc Coma trotzen den Elementen am Besten und sicherten sich ihre ersten Tagessiege.

Pech hatte der bis dahin Führende der Gesamtwertung Leonid Novitskiy. Der Russe verlor zusammen mit seinem deutschen Beifahrer Andi Schulz rund 50 Minuten und rutschte damit auf den siebten Gesamtrang ab. Besonders die Navigation hatte den beiden zu schaffen gemacht.

Christian Lavielle ist jetzt der neue Gesamtführende. Schlesser sicherte sich durch seinen Sieg den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Doch der Tag hatte auch eine Überraschung zu bieten: Elisabete Jacinto schaffte den Sprung in die Top 10. Sie liegt nun auf dem elften Gesamtrang.

Bei den Motorrädern hat sich auf den Spitzenpositionen in der Gesamtwertung nicht viel getan. Chaleco Lopez führt immer noch vor Helder Rodriguez und Jakub Przygonski. Der Chilene war heute drittschnellster und sicherte sich damit den ersten Gesamtrang. Während sich der Tscheche Przygonski an den erfahrenen David Casteu hielt. Marc blieb trotz des Sieges auf den fünften Gesamtrang.

Etappe4
Die 4. Etappe hatte es in sich und brachte auch einige Veränderungen in der Gesamtwertung. Viel Sand und eine schwierige Navigation waren die Zutaten für den Tag. Bei den Autos konnte Leonid Novitskiy erneut einen Tagssieg einfahren. Marc Coma wiederholte seine sehh gute Leistung von gestern und sicherte sich den Sieg. Für Eric Vigouroux und Helder Rodriguez brachte die 280 Kilometer lange die Etappe von Nekrif nach Ksar nicht gutes.

Nach seinen gestrigen Problemen zeigte sich der Russe Leonid Novitskiy heute wieder zurück an der Spitze. Der Pilot aus dem BMW X-Raid Team war von Anfang an am Schnellsten unterwegs. Er bewältigte den Kurs und 2:47 Stunden und war damit rund sechs Minuten schneller als Jean-Louis Schlesser. Mit seinem Sieg rückte er in der Gesamtwertung auf den dritten Rang vor. Allerdings fehlen ihm immer noch rund 40 Minuten auf die Spitze. Christian Lavielle konnte mit dem dritten Tagesrang seine Gesamtführung vor Schlesser halten. Eric Vigouroux hatte bereits zu Beginn der Etappe Probleme und kam nur als 14. ins Ziel.

Probleme hatte auch, der zwischenzeitlich Helder Rodriguez die Piste verlassen musste, um sein Motorrad zu reparieren. Davon bekam Marc Coma an der Spitze nichts mit. Der Spanier war als Führender in die Etappe gestartet und kam trotzdem als Schnellster im Ziel an. Nur 13 Sekunden langsamer war der Tabellenführer Chaleco Lopez auf Platz zwei. David Casteu kam auf dem fünften Rang ins Ziel.

Etappe5
Die 5. und vorletzte Etappe der Tunesien Rallye brachte auf den Spitzenplätzen der Gesamtwertungen keine großen Veränderungen. Die Schleife rund um Ksar Ghilane hatte eine Länge von 202 Kilometern davon 180 gegen die Uhr und bot kleine Dünen und weichen Sand. Bei den Autos holte sich Christian Lavielle den Etappensieg, bei den Motorrädern Helder Rodriguez.

Lavielle konnte durch seinen erneuten Erfolg die Führung in der Gesamtwertung um über neun Minuten auf den Franzosen Jean Louis Schlesser ausbauen, der heute nur die drittschnellste Zeit fuhr. Zweiter wurde Leonid Novitskiy, der zwar weiterhin Dritter in der Gesamtwertung ist, aber durch seine Probleme vor wenigen Tagen zu viel Rückstand auf die Spitze hat.

Dafür durfte sich der Deutsche Rainer Wissmanns zusammen mit seinem französischen Beifahrer Pierre Lachaume über den zehnten Rang der Tageswertung freuen. Eric Vigouroux hatte erneut Pech und musste zwischenzeitlich wegen einer Panne stehenbleiben und verlor eine weitere Stunde. Der Franzose rutsche in der Gesamtwertung auf den siebten Rang ab.

Nach seinen gestrigen Problemen zeigte sich Rodrigues zurück in der Spitze. Doch auch sein Sieg brachte ihn in der Gesamtwertung nicht zurück in die Top 10. Dort führt immer noch der Chilene Chaelco Lopez mit rund 20 Minuten auf Jakub Przygonski. Nur wenige Sekunden hinter dem Polen lauert Marc Coma, der heute die zweitschnellste Zeit fuhr.

Morgen führt die letzte Etappe die Teilnehmer nach Douz. Doch ausruhen können sie sich noch nicht. 132 Kilometer Prüfung warten mit viel Sand und einer schwierige Navigation auf, bevor im Ziel gefeiert werden kann.

Etappe6
Auf der 6, und letzten Etappe der Tunesien Rallye von Ksar Ghilane nach Douz änderte sich nichts mehr an den Gesamtsiegern. Bei den Autos sicherte sich der Altmeister Jean-Louis Schlesser den ersten Rang vor Christian Lavielle und Leonid Novitskiy. Chaleco Lopez war bei den Motorrädern nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Immerhin schob sich Marc Coma auf der letzten Etappe noch auf den zweiten Gesamtrang vor, Dritter wurde Helder Rosrigues.

Beständigkeit und Fehlerlosigkeit brachten Schlesser den Gesamtsieg. Lavielle hatte sich eine 30-minütige Zeitstrafe eingehandelt, als er im Servicebereich zu schnell unterwegs war. Novitskiy hatte sich zusammen mit seinem Beifahrer Andy Schluz heftig und zwar zweimal verfahren und dadurch rund 50 Minuten eingebüßt. Diese Zwischenfälle hatte sie den Sieg gekostet. Da half den beiden auch nicht mehr, dass sie etwa zehn Minuten vor dem Franzosen ins Ziel kamen.

Coma konnte sich durch seinen heutigen Sieg immerhin um einem Rang in der Gesamtwertung und damit auf Platz zwei verbessern. Jedoch konnte er Lopez nicht mehr gefährlich werden, der trotz einem dritten Rang vorne blieb. Przygonski hatte sich während der Rallye konstant auf den vorderen Rängen platziert und sicherte sich damit den dritten Gesamtrang. Casteu, der nach seinem technischen Defekt zurückgefallen war, konnte sich noch auf den fünften Rang vorarbeiten. Der Deutsche Tim Trenker schaffte am Schluss sogar einen siebten Platz in der Gesamtwertung, nachdem er heute die neuntschnellste Zeit gefahren war.


Ergebnis Autos 6. Etappe

01. Leonid Novitskiy/Andreas Schulz (RUS/GER) BMW
01h 53min 04sek
02. Christian Lavielle/Jean Michel Plato (FRA/FRA) Dessoude
01h 55min 02sek
03. Eric Vigouroux/Alex Winocq (FRA/FRA) Chevrolet
01h 58min 49sek
04. Jean Louis Schlesser/Konstantin Zhiltsov (FRA/RUS) Schlesser
02h 03min 24sek
05. Regis Delahaye/Jean Brucy (FRA/FRA) Nissan
12h 25min 41sek
06. Bernard Touzery/Philippe Esclassans (FRA/FRA) SMG
02h 29min 58sek
07. Patrick Sireyjol/Denis Compte (FRA/FRA) Bowler
02h 30min 28sek
08. Ludovic Leloup/Sofiane Driss (TUN/TUN) Toyota
03h 35min 15sek
09. Michel Visy/Philippe Bourquin (FRA/FRA) QTService
02h 35min 36sek
10. Ronan Chabot/Gilles Pillot (FRA/FRA) SMG
02h 38min 01sek

Gesamtwertung Auto nach sechs Etappen:

01. Jean Louis Schlesser/Konstantin Zhiltsov (FRA/RUS) Schlesser
15h 41min 19sek
02. Christian Lavielle/Jean Michel Plato (FRA/FRA) Dessoude
15h 51min 22sek
03. Leonid Novitskiy/Andreas Schulz (RUS/GER) BMW
16h 01min 29sek
04. Ronan Chabot/Gilles Pillot (FRA/FRA) SMG
17h 17min 03sek
05. Pascal Thomasse/Pascal Larroque (FRA/FRA) Nissan
18h 10min 49sek
06. Eric Vigouroux/Alex Winocq (FRA/FRA) Chevrolet
19h 44min 02sek
07. Ludovic Leloup/Sofiane Driss (TUN/TUN) Toyota
20h 16min 23sek
08. Yves Fromont/Paul Vidal (FRA/FRA) Bowler
20h 28min 53sek
09. Laurent Rosso/Bernard Irissou (FRA/FRA) Nissan
20h 31min 17sek
10. Jean Marie Devoy/Marc Jourdan (FRA/FRA) Nissan
21h 02min 15sek


Ergebnis Motorräder 6. Etappe

01. Marc Coma (ESP) KTM
01h 46min 18sek
02. Helder Rodrigues (PRT) Yamaha
01h 51min 47sek
03. Chaleco Lopez (CHI) Aprilia
01h 55min 43sek
04. Jakub Przygonski (POL) KTM
01h 57min 55sek
05. Jacek Czachor (POL) KTM
02h 01min 31sek
06. David Casteu (FRA) Sherco
02h 04min 33sek
07. Vincent Albira (FRA) Honda
02h 22min 48sek
08. Darek Dabrowski (POL) KTM
02h 23min 53sek
09. Tim Trenker (GER) KTM
02h 47min 49sek
10. Emanuel Gyenes (RO) KTM
02h 29min 17sek

Gesamtwertung Motorräder nach sechs Etappen

01. Chaleco Lopez (CHI) Aprilia
16h 59min 52sek
02. Marc Coma (ESP) KTM
17h 10min 58sek
03. Jakub Przygonski (POL) KTM
17h 22min 21sek
04. Jacek Czachor (POL) KTM
18h 29min 22sek
05. David Casteu (FRA) Sherco
18h 34min 14sek
06. Darek Dabrowski (POL) KTM
18h 46min 46sek
07. Tim Trenker (GER) KTM
20h 01min 34sek
08. Emanuel Gyenes (RO) KTM
21h 09min 47sek
09. Marcel Butuza (RO) KTM
21h 50min 23sek
10. Albert Hintenaus (RSA) KTM
22h 12min 06sek

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